Wissenswertes zu Körperpflege und Kosmetik

Babypflege

G-K der Baby-Hautpflege

G

Gesichtshaut ist bei Erwachsenen dünner als die Haut am übrigen Körper. Für Babys trifft dies in noch größerem Maß zu. Aber Vorsicht mit sehr fetthaltigen Cremes: Immer dünn auftragen. Der Hitzestau, den sie in gut geheizten Räumen oder in der warmen Jahreszeit auch draußen verursachen können, reizt die empfindliche Gesichtshaut. Auch bereits bestehende Rötungen und Pickelchen können sich durch zu fettige Cremes verschlimmern. Bei Kälte ist eine solche Creme allerdings sinnvoll, um die Haut vor Schädigungen zu schützen.

H

Haut und Haare sind bei Babys anders als bei größeren Kindern und Erwachsenen. Die Barriere der Haut gegen Austrocknung und gegen schädliche Umwelteinflüsse, die Abwehr von Krankheitserregern, die Reparatur von Zellschäden durch UV-Strahlung, die Talgproduktion, der Säureschutzmantel und die Wärmeregulation reifen in den ersten vier Lebensjahren langsam heran. Auf dem Kopf und manchmal auch am Körper befinden sich feine Flaumhaare, die in den ersten Monaten ausfallen und dann durch kräftigeres Haar ersetzt werden.

I

Inhaltsstoffe von Reinigungs- und Pflegeprodukten für die Babyhaut unterliegen vielfältigen Sicherheits- und Qualitätskontrollen seitens der Industrie. Ein Teil dieser Kontrollen wird vom Gesetzgeber vorgeschrieben und durch weitere freiwillige, individuelle Maßnahmen der Hersteller ergänzt. Eine Deklaration der Inhaltsstoffe nach der international einheitlichen INCI-Nomenklatur auf der Verpackung hilft Allergikern, diejenigen Stoffe bzw. Produkte zu vermeiden, auf die sie allergisch reagieren.

J

Juckreiz entsteht beispielsweise, wenn die Haut sehr trocken ist. Kratzt sich das Baby, entstehen Wunden, die sich infizieren können. Mit rückfettenden Pflegemitteln kann man hier gegensteuern. Bei warmen Temperaturen dürfen die entsprechenden Cremes allerdings nur dünn aufgetragen werden, damit es nicht zu einem Hitzestau kommt. Halten die Beschwerden länger an, muss ein Kinderarzt aufgesucht werden.

K

Kopfhautschuppung, auch als Gneis oder Milchschorf bezeichnet, kommt bei Babys häufig vor. Der typische Milchschorf entsteht, wenn kleine, entzündliche Bläschen auf der Kopfhaut aufplatzen und das Sekret daraus auf der Kopfhaut zu einem Schorf verkrustet. Die Krusten sollten nicht aktiv entfernt werden, sie lösen sich von alleine. Bei manchen Kindern kann es bis zu zwei Jahren dauern, bis diese vollständig verschwunden sind.

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