Wissenswertes zu Körperpflege und Kosmetik
Faszinierender Hingucker oder lästige Fleckchen?

Sommersprossen – typische für den Sommer - und harmlos

Faszinierender Hingucker oder lästige Fleckchen?

Sommersprossen sind kleine Pigmentflecken, für die eine Überproduktion des Hautfarbstoffs Melanin verantwortlich ist, meist hervorgerufen durch Sonnenstrahlung. Deshalb zeigen sich Sommersprossen besonders im Frühling und Sommer – im Winter hingegen verblassen die Pünktchen häufig. Besonders bei Menschen mit heller Haut und zudem blondem oder rötlichem Haar gehören sie zu den typischen Begleiterscheinungen des Sommers. Diese kleinen Hautflecken, oft gelb bis bräunlich sind meist in Gesicht, auf Handrücken oder Unterarmen anzutreffen. Ausgelöst werden sie vom Sonnenlicht, das bei den Betroffenen für diese Pigmentablagerungen sorgt.

Sommersprossen zeigen sich meist schon in der Kindheit und sind vollkommen harmlos. Sommersprossen bilden sich im späteren Lebensalter oft zurück. Altersflecken hingegen entstehen in der Regel erst in der zweiten Lebenshälfte – als Langzeitfolge von zu häufiger, starker Sonnenexposition.

Wie entstehen Sommersprossen?

Ursache für Sommersprossen ist wahrscheinlich eine über die Gene vererbte Veranlagung, die aber aus medizinischer Sicht kein gesundheitliches Risiko bedeutet. Betroffene gehören allerdings meist zum Hauttyp I oder II, damit besteht für diese Personen die Notwendigkeit eines besonderen Schutzes vor ultravioletter Strahlung des Sonnenlichtes.

Sommersprossen entwickeln sich in den Pigmentzellen (Melanozyten) der Haut, in der Basallzellschicht. Die Melanozyten produzieren Melanin, also Pigmente, die beim Menschen für die Färbung der Haut, der Haare sowie der Augen sorgen. Gleichzeitig schützen Melanine vor den Folgen der ultravioletten Strahlung, in dem sie die Bräunung der Haut veranlassen. Wenn die Pigmente ungleichmäßig unter der Haut verteilt sind, kommt es zur Bildung von Sommersprossen.

Was tun gegen Sommersprossen?

Täglicher Sonnenschutz das effektivste Mittel gegen Sommersprossen. Wer eine Sonnencreme mit hohem LSF (30-50) aufträgt, verringert das Risiko der Entstehung neuer Flecken. Zudem können vorhandene Sommersprossen mit der Zeit teilweise oder ganz verblassen.

Mit einer BB-Creme (BB steht für Beauty Balm oder Blemish Balm) können Pigmentflecken einfach und schnell abgedeckt werden. Der Make-up-Anteil der getönten Tagespflege genügt, um leichte Hyperpigmentierungen zu kaschieren. Wenn Sie sich eine stärkere Deckkraft wünschen, empfiehlt sich eine klassische Foundation.

Wer unter seinen Sommersprossen leidet, findet Hilfe beim Dermatologen. Der Hautarzt kann die Pigmentflecken mittels Lasertherapie oder chemischen Peelings zum Verblassen bringen. Diese Behandlung zeigt jedoch mitunter kein dauerhaftes Verschwinden der Sommersprossen.

Quelle: haut.de

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