Wissenswertes zu Körperpflege und Kosmetik
Selbstbräuner – im Frühling schon nach Sommer aussehen

Wie geht es streifen- und fleckenfrei?

Selbstbräuner – im Frühling schon nach Sommer aussehen

Selbstbräuner tönen die Haut durch eine oberflächliche, chemische Reaktion, die sich vom natürlichen Bräunungsprozess durch die Sonne grundlegend unterscheidet. Sie bräunen unabhängig von der Sonneneinstrahlung und zwar rein äußerlich, das heißt, an der Oberfläche der Haut. Ihr wichtigster Inhaltsstoff ist Dihydroxyaceton (DHA), ein aus Glycerin gewonnener, farbloser Zucker, der auch im Stoffwechsel des Menschen vorkommt. DHA reagiert mit den freien Aminosäuren und Proteinen im Keratin der Hautzellen. In einer so genannten Maillard-Reaktion entstehen braune Farbstoffe, sogenannte Melanoide.

Hautpartien auf Tönung vorbereiten

Schon am Tag vor dem Tönungsprocedere sollten Hautpartien durch ein Peeling von rauen Hautstellen und abgestorbenen Hautschüppchen befreit werden, denn der Selbstbräuner beginnt seine tönende Wirkung vor allem in der Hornschicht. Je dicker die Hornschicht, desto intensiver die Färbung. Tragen Sie auf trockene Partien wie Ellenbogen, Hände, Knie und Füße nach dem Peeling eine dicke Schicht Bodylotion auf und lassen Sie sie gut einziehen.

Für eine nahtlose Bräune muss die Textur auf der Haut möglichst gleichmäßig verteilt werden und das braucht Zeit. Beginnen Sie an den Beinen, am besten mit kreisenden Bewegungen – gerade Linien lassen schneller Streifen entstehen. Achten Sie darauf, dass die Creme an Haaransatz, Brauen, Gesichtsrändern und zum Dekolleté hin gut verblendet wird, sonst entstehen unschöne Ränder. Tragen Sie beim Auftragen am besten spezielle Handschuhe.

Die Reaktion beginnt sofort nach dem Auftragen. Das Ergebnis wird nach etwa 3 bis 6 Stunden, bei einigen Produkten bereits nach einer Stunde, sichtbar: Es bildet sich eine Braunfärbung der obersten Zelllagen der Hornschicht. Die erzielte Tönung ist lichtecht, sie hält zwischen drei und fünf Tagen an.

Die Zellen der äußeren Hautschicht werden fortwährend erneuert und lösen sich schließlich als Hautschüppchen ab. So verschwindet die aufgetragene Bräune wieder und spätestens nach zehn bis fünfzehn Tagen ist die Haut wieder vollständig ungefärbt. Aber Achtung: ganz genau die Gebrauchsanleitung der Produkte lesen, damit nur die gewünschten Stellen bräunen. Nach dem Auftragen sollten die Hände sorgfältig gewaschen werden.

Auf Haltbarkeit achten

Bei Selbstbräunern ist es wichtig, auf die Haltbarkeit und die richtige Lagerung der Produkte zu achten, sowohl beim Einkauf, als auch zu Hause. Der Hintergrund: Werden die Produkte (zu) lange gelagert, kann DHA zerfallen und dann verliert das Produkt seine „bräunende“ Wirkung. Das gleiche passiert auch unter Wärmeeinwirkung. Die Mittel haben also nur eine begrenzte Haltbarkeit. Die meisten Anbieter empfehlen, das einmal geöffnete Produkt innerhalb von sechs Monaten zu verbrauchen.

Quelle: haut.de

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