Wissenswertes zu Körperpflege und Kosmetik
„Schnell mal unter die Dusche…“

Warmduscher machen es richtig

„Schnell mal unter die Dusche…“

So klingt die Ankündigung vieler Menschen, die es auch bei der Körperpflege eilig haben. Beim Duschen ist es tatsächlich ratsam nur kurz unter die wohlige Brause zu steigen. Denn wer das Nass zu lange und mit zu heißem Wasser nutzt, sorgt eher für trockene Haut. Denn der ausgiebige Duschvorgang schädigt den natürlichen Fettfilm der Haut. Kaltduschen ist aber auch keine wirklich hautschonende Alternative.

Fazit: Warmduscher, die sich nur kurz dem Reinigungsprocedere unterziehen, machen es richtig. Empfehlenswert ist die Verwendung von Duschgelen, die zusätzliche Feuchtigkeit spenden. Zur Körperreinigung dienen neben Duschgelen auch Seifen oder die aus künstlichen Tensiden bestehenden Syndets. Seife eignet sich eher für die normale Haut, ein Syndet eher für die fettige. Grundsätzlich sollten Waschzusätze – gleich welcher Art – sparsam eingesetzt werden, um nicht durch übermäßigen Gebrauch den Säureschutzmantel der Haut anzugreifen. Der Säureschutzmantel ist eine Schutzschicht aus Schweiß, Hautfetten und Mikroorganismen der so genannten Hautflora. Die schwachsaure Schicht hat einen pH-Wert zwischen 4 und 6,5.

Wer den schnellen Duschgang wählt, hat danach noch ausreichend Zeit den Körper mit Lotion und Feuchtigkeitscreme zu pflegen. Die Haut wird es danken.

Quelle: haut.de

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