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Sonnenschutz

09.02.2012

Tagescreme mit UV-Schutz

Sonnenlicht - Anregung für Vitamin-D

Vitamin D spielt eine wichtige Rolle im Kalziumhaushalt des Menschen, durch ihn wird der Auf- und Abbau der Knochen geregelt. Der menschliche Organismus ist in der Lage, Vitamin D selbst zu produzieren. Bis zu 80 Prozent des Bedarfs wird über die Haut hergestellt, allerdings nur wenn ausreichend Sonnenlicht zur Verfügung steht. Dies ist eine entscheidende Bedingung, denn besonders in den Wintermonaten kann es damit schon mal knapp werden. Entweder weil die Menschen sich aufgrund der schlechten Witterung lieber in geschlossenen Räumen aufhalten, oder weil das Sonnenlicht es nicht durch die Wolkendecke schafft.

Vitamin D wird mitunter auch als „Sonnenvitamin“ bezeichnet. Denn sowohl die Sonneneinstrahlung (Ultra-violette Strahlung) als auch der jeweilige Hauttyp bestimmen, wie viel Vitamin D in der Haut entsteht. Bewohner sonnenreicher Regionen nehmen in der Regel eine größere Menge des UV-Lichts auf und produzieren dadurch mehr Vitamin D als Menschen in sonnenarmen Gebieten. Dieser Tatbestand verdeutlicht ein Problem: Einerseits wird die ultra-violette Strahlung des Sonnenlichts zur Anregung der Vitamin-D-Produktion benötigt, andererseits ist es ratsam, sich vor starker UV-Strahlung zu schützen, um frühzeitiger Hautalterung zu begegnen und Hautkrebserkrankungen zu vermeiden. Wird die Haut ungeschützt UV-Strahlungen ausgesetzt, altert sie vorzeitig, wird poröser, faltiger und empfindlicher.

Hier gibt es eine Kombinationslösung, bei der es wie so oft auf die Dosis und die individuellen Bedingungen ankommt. Tagescremes zur Gesichtspflege enthalten nicht nur Substanzen, die der Fältchenbildung entgegen wirken, sondern häufig auch einen UV-Schutz. Es stehen unterschiedlichste Produkte zur Verfügung, die je nach Bedarf mit einen hohen, mittleren oder auch keinem Lichtschutz ausgestattet sind. Tagescremes ohne UV-Schutz sind zum Beispiel für Frauen geeignet, die ein Make-up verwenden, das schon Schutz vor UV-Strahlung bietet. Mit Gesichtspflegeprodukten, die variablen UV-Schutz ermöglichen, kann insbesondere in mittleren Breitengraden, je nach Hauttyp und Sonnenintensität ein vorsorglicher Schutz gewählt werden. Im Winterurlaub, beim Skifahren oder Bergwandern, kann aber auf den Einsatz von Sonnenschutzmitteln mit hohem Lichtschutzfaktor nicht verzichtet werden.

Autor: Klaus Afflerbach

Quelle: haut.de



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