Wissenswertes zu Körperpflege und Kosmetik
Lidschwellung – im Volksmund „Tränensäckchen“

Was schafft Abhilfe?

Lidschwellung – im Volksmund „Tränensäckchen“

Schlaffe, dunkle Augenlider gelten allgemeinhin als Indiz für eine unsolide, also mit Schlafmangel und dem Verzehr von ungesunden Genussmitteln verbundene Lebensweise. Zumindest wirken die als „Tränensäcke“ bezeichneten Phänomene in der Augenpartie als Warnsignal.

Im gesunden Zustand ist der Tränensack von außen kaum sichtbar. Er ist kein, wie sich vermuten ließe, Sammelbecken für Tränen, das bei Bedarf und je nach emotionaler Befindlichkeit zur Überflutung der Augen führt. Der Tränensack verläuft in einem Knochenkanal beidseitig der Nase. Dort wird die Tränenflüssigkeit gesammelt, um die Augen bei Bedarf mit Flüssigkeit zu versorgen.

Das, was von außen meistens wahrgenommen wird, ist eine Lidschwellung oder eine Liderschlaffung, die auch altersbedingte Ursachen haben kann. Der Alterungsprozess der Haut ist an den Augenlidern besonders gut erkennbar. Er verläuft abhängig von der Veranlagung, der Ausprägung der Mimik oder der übermäßigen Sonneneinstrahlung unterschiedlich schnell und ist im Allgemeinen auf den Elastizitätsverlust der Haut zurückzuführen. Infolgedessen bilden sich die Alterserscheinungen wie Schlupflider beziehungsweise Tränensäckchen und Falten.

Kosmetische Präparate können hier Abhilfe schaffen, wenn auch nur vorübergehend. Durch das Anlegen eines feinen, straffenden Films können „ansehnliche“ Wirkungen erzielt werden, geht es doch um die Elastizität der Haut in den betreffenden Hautpartien. In der Unterhaut der Augenpartie fehlt festes Bindegewebe. Zu wenig Bewegung, zu wenig Schlaf und Stress sowie Rauchen sind sicher ein Verursacher von Tränensäcken, doch statt Flüssigkeit handelt es sich hier um Fettansammlungen unter dem Auge. Sie entstehen immer dann, wenn der Lymphfluss aus seinem normalen Rhythmus kommt und die Augenpartien dadurch anschwellen.

Kühlung schafft Abhilfe: Gurkenscheiben wirken, ebenso gekühlte Teebeutel oder eine Quarkmaske.

Quelle: haut.de

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