Wissenswertes zu Körperpflege und Kosmetik

Schutz vor Farbverlust, Spliss, Haarbruch

UV–Schutz für´s Haar

Das rötlich gefärbte Haar bleicht im Sommerurlaub aus und ist anschließend um einige Farbtöne heller? Das blondierte Haar hat einen Grünstich bekommen? Die natürliche Haarfarbe ist verblasst? Zwar fördert Sonnenlicht die Produktion von Vitamin D in der Haut und auch das Haarwachstum. Doch zu viel UV-Licht bleicht die Haarpigmente aus, natürliche wie künstliche, macht das Haar stumpf und brüchig. Meer– und Chlorwasser tun das Ihre dazu. Um Schäden vorzubeugen, haben die Kosmetikhersteller Produkte entwickelt, die Haarfarben und Haare vor UV–Strahlen schützen sollen. Eine Portion Extrapflege soll bereits entstandene UV–Schäden der Haare ausgleichen helfen.

Der Markt bietet heute Shampoos, Haarspülungen, –kuren und Sonnenschutzsprays sowie Stylingprodukte wie Haarsprays und Festiger mit UV–Schutzeffekt an. Sie sollen helfen, dass Sonne, Meer und Pool den Haaren nicht so viel anhaben können. Die Kombination von UV-Licht mit Salz– und Chlorwasser ist für die Haare besonders strapaziös. Durch Chlor bekommt blondiertes Haar schnell einen Grünstich, bei rot gefärbtem Haar trägt Chlor wie UV-Licht zum Ausbleichen bei. Salzkristalle am Haar können die Wirkung des Lichts noch verstärken.

Einige Sprays sind wasserfest. Die Produkte legen sich wie ein Film über das Haar und sollen so die Keratinstruktur des Haares vor den aggressiven äußeren Einflüssen schützen. Spezielle Produkte für coloriertes Haar sind in aller Regel ebenfalls mit UV–Schutzmitteln versehen. Jojoba–Öl besitzt einen natürlichen Sonnenschutzfaktor. Zwischen den Färbeterminen beim Friseur können auch Farbkuren mit direktziehenden Farbstoffen der Haarfarbe Leuchtkraft zurückgeben.

„Behüten“ Sie Ihr Haar

Hält man sich länger Zeit in der Sonne auf, dann ist der beste Schutz für Haar und Farbe, den Schopf nur für kurze Zeit der UV–Strahlung auszusetzen. Bei Sonnenbädern, Wanderungen und ausgiebigen Besichtigungstouren trägt man am besten einen Hut oder eine Kappe, um UV–Schäden gar nicht erst entstehen zu lassen. Die Filmdiven von damals trugen Kopftuch, auch das schützt vor UV-Licht.

Salzkristalle wirken in der Sonne wie mikrofeine Brenngläser. Salzwasser und gechlortes Wasser daher nach Möglichkeit nach einem Bad im Meer oder im gechlorten Poolwasser sofort gut ausspülen. Am Abend eines Badetages die Haare waschen, dabei möglichst milde Shampoos verwenden. Ein Shampoo für strapaziertes Haar und eine Spülung bringen zusätzliche Pflege. In Abständen kann eine zusätzliche Haarkur sinnvoll sein. Die Pflegestoffe darin sind reichhaltiger dosiert und verbleiben länger auf dem Haar. Zu häufige Haarkuren jedoch überfrachten das Haar mit Pflegestoffen. Die Folge: es hängt schwer herunter. Das Haar nach dem Waschen an der Luft trocknen zu lassen schont die Haarstruktur. Den Fön keinesfalls zu heiß einstellen.

Quelle: haut.de

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