Selbermacher nutzen die Zeit – Do-it-Yourself-Kosmetik statt „Fertigprodukt“

Hobbywerkstatt – Qualitätssicherung

Selbermacher nutzen die Zeit – Do-it-Yourself-Kosmetik statt „Fertigprodukt“

Hobbywerkstätten in Wohnräumen erfahren derzeit ein erhöhtes Aktivitätspotential. Es wird gebastelt, gebacken und gewerkelt… dabei entstehen individuelle Produkte, besondere Spezialitäten, die weder von der „Stange“ noch in üblichen Einkaufsregalen zu finden sind.

Wer noch nach ganz persönlichen Geschenken aus dem Bereich Körperpflege sucht, kommt in Versuchung, mal die eigene Herstellung von handgemachter Seife, die man sonst auf Weihnachtsmärkten gekauft hat, zu probieren. In manchen Drogeriemärkten werden sogar schon Baukästen zur heimwerklichen Herstellung von Seife oder Peeling aus Kaffee, Kokos und mehr angeboten. Wer bei der Herstellung kosmetischer Produkte eine besondere Herausforderung sucht, besorgt sich in entsprechenden Shops die notwendigen Zutaten, die dann nach Anleitung abgewogen, genaustens bemessen und gemischt und erhitzt werden müssen. Ein durchaus spannendes Verfahren in der heimischen Hobbywerkstatt. Es vertreibt dem „Selbermacher“ nicht nur die Zeit, es bedient auch einen neuartigen Konsumentengedanken „weg von der Massenware“. Im „Do-it-yourself-Verfahren“ (DIY) Beautyprodukte zu erstellen, mit Rohstoffen zu hantieren, Düfte beizumengen, Tenside, Öle, haltbarmachenden Alkohol zu vermischen, mit Spatel und Tiegel gekonnt ganz besondere, einmalige Produkte zu kreieren. Mit diesem Produktionsprozess erkennt man, ähnlich wie beim Chemiebaukasten, wie kompliziert die Herstellung von Kosmetik ist, welche Inhaltsstoffe benötigt werden und wie diese im Miteinander bei der Anwendung auf Haut und Haar wirken.

Im heimischen „Do-it-yourself-Verfahren“ der Beautyherstellung spielen sich modellartig die Produktionsschritte ab, die auch bei Markenherstellern bei der Produktion ihrer Ware im größeren Stil vonstattengehen. Beim professionellen Herstellungsprozess spielen allerdings noch andere wichtige Aspekte eine bedeutsame Rolle: Sicherheitsprüfungen, Schutz vor Verkeimung, Bewertung der Wirksamkeit, Prüfung der Verträglichkeit…. Alle kosmetischen „Fertigprodukte“ der Schönheitspflege, die man im Markt findet, haben diese Kontrollen durchlaufen und gewährleisten damit Sicherheit. Körperpflegemittel müssen bei voraussehbarer und bestimmungsgemäßer Anwendung sicher und verträglich, also unbedenklich sein. Die Unbedenklichkeit der kosmetischen Mittel wird von den Herstellern durch sorgfältige Rohstoffauswahl und eingehende Sicherheitsprüfungen garantiert. Die gesetzlichen Anforderungen an Körperpflegemittel bzw. deren Rohstoffe sind in den europäischen und den nationalen Bestimmungen niedergelegt.

Diese Qualitätssicherungen können in der Hobbywerkstatt nicht vollends berücksichtigt werden, deshalb ist es ratsam, bei der „DIY-Produktion“ von Körperpflegemitteln vor allem darauf zu achten, dass vor dem Hantieren die Hände und Finger gründlich gereinigt werden, und die erforderlichen Utensilien sauber sind. Die selbsterstellten Produkte sollten möglichst im Kühlschrank aufbewahrt werden und rasch aufgebraucht werden.

Quelle: haut.de

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