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Sonnenschutz

20.08.2010

Gut vorbereitet in die Sonne? - Etwa jeder Dritte cremt sich ab und zu nicht ein

Nur jeder Dritte schützt seine Haut so vor der Sonne, dass er nicht verbrennt und jeder Vierte bekommt sogar öfter mal einen Sonnenbrand. So lauten die Ergebnisse einer aktuellen, repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK). Dabei ist heute allgemein bekannt, dass übermäßig viel Sonne die Haut schädigt und sogar langfristig zu Hautkrebs führen kann.

Forsa befragte insgesamt 1.020 deutschsprachige Personen ab dem 18. Lebensjahr. Knapp jeder Zweite denkt laut Umfrage zwar am Strand an ausreichendes Eincremen, vergisst es aber in anderen Situationen häufig, wie zum Beispiel beim Radfahren. Ein Drittel verzichtet ab und zu sogar ganz auf das Eincremen. Insbesondere die 18- bis 25-Jährigen sind sehr nachlässig in puncto Sonnenschutz: 23 Prozent der Befragten verwenden grundsätzlich keine Sonnenschutzmittel.

Für den ausreichenden Schutz vor der Sonne gibt Dr. Annette Scheuer, Fachärztin für Dermatologie bei der TK, folgende Tipps: Am besten ist es, sich während der ersten Urlaubstage vorwiegend im Schatten aufzuhalten und mit kurzen Sonnenbädern zu starten. Die Mittagssonne zwischen 11 und 15 Uhr sollte man generell meiden. Da diese Strahlung stark streut, bietet dann auch der Schatten nur einen unvollkommenen Schutz. Auch auf die richtige Kleidung kommt es an: T-Shirts, Shorts, Hüte und auch ganze Anzüge aus speziellen Textilien bieten effektiven Schutz vor UV-Strahlen. Um die Augen zu schützen, sollte man beim Sonnenbrillenkauf darauf achten, dass die Gläser einen eingebauten 100-prozentigen UV-Filter haben.

Sonnenschutzmittel sollten, so rät Dr. Scheuer, mindestens den Lichtschutzfaktor 15 haben. Sicherheit bietet die Creme allerdings nur, wenn sie regelmäßig erneuert wird. Ganz wichtig: Das Mittel immer schon auftragen, bevor man in die Sonne geht. Besonders Stirn, Nasenrücken, Ohren, Lippen, Schultern, Rücken, Brust und Fußrücken sollte man gut eincremen. Auch bei wasserfesten Produkten muss man nach dem Baden erneut Creme auftragen. Kinder sollte man möglichst nicht in die direkte Sonne lassen und sie mit speziellen Sonnenschutzmitteln eincremen. Bei Mallorca-Akne am besten nur fettfreie Sonnenschutzmittel (Gels) und After-Sun-Produkte verwenden. In Deutschland erkranken pro Jahr rund 250.000 Menschen an hellem und etwa 16.000 an schwarzem Hautkrebs. Etwa 3.000 Menschen sterben in Deutschland jährlich an Hautkrebs. Der beste Schutz ist ein vernünftiger Umgang mit der Sonne.

haut.de 2010; Bevölkerungsrepräsentative Befragung zum Thema "Sommer - Gut vorbereitet in den Urlaub?" des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag der TK



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