Mal den Kopf frei bekommen, sich vom frischen Wind auf andere Gedanken bringen lassen. Mit diesen Impulsen geht es auf Radtouren oder Wanderungen, an die Gartenarbeit oder ins Straßencafé. Wer dabei nicht gut behütet ist, riskiert aufgrund der schon jetzt verstärkten UV-Strahlung der Sonne einen Sonnenbrand auf der Kopfhaut. Auf ein Zuviel an Sonneneinstrahlung reagiert die Kopfhaut mit Rötungen. Trotz vieler Haare auf dem Kopf kann eine Schädigung der Kopfhaut eintreten.
Erste Symptome für einen Sonnenbrand auf der Kopfhaut zeigen sich schon recht schnell. Typische Anzeichen sind Hautrötungen, Juckreiz, Spannungsgefühle auf der Kopfhaut. Etwa zwei Tage nach der Schädigung können betroffene Hautstellen beginnen, sich zu pellen und das wiederum erhöht die Trockenheit an den Hautpartien, den Juckreiz und mitunter die Schuppenbildung. Insbesondere die Kopfhaut gehört zu den typischen Stellen, an der der helle Hautkrebs seinen Anfang finden kann.
Ein Jucken und ein Spannungsgefühl an der Kopfhaut kann das Wohlbefinden recht schnell beeinträchtigen. Durch kratzende Fingernägel, als Reaktion auf den Juckreiz, kann die Kopfhaut noch stärker geschädigt werden.
Die Haut braucht nach einem Sonnenbrand besondere Pflege. An weniger behaarten Stellen, also am Scheitel oder Haaransatz, bei einer Glatze oder bei Geheimratsecken eignen sich Feuchtigkeitscremes und After-Sun-Produkte gut. Wenn die Kopfhaut sich beim Abheilen des Sonnenbrandes pellt, ist es wichtig, die sich lösende Haut nicht mit den Fingern oder einer Bürste zu entfernen, um gesunde Haut nicht zu schädigen. Um Kratzen durch auftretenden Juckreiz zu vermeiden, können juckreizlindernde Sprays zum Einsatz kommen. Auf die Verwendung des Föhns zur Frisurgestaltung sollte zunächst verzichtet werden.
Zur Vermeidung eines Sonnenbrandes auf dem Kopf ist es ratsam, die Kopfhaut mit Hüten, Tüchern, oder Kappen vor der UV-Strahlung zu schützen. Eine gesunde, gut durchblutete Kopfhaut ist die beste Voraussetzung für schönes Haar.





