Wissenswertes zu Körperpflege und Kosmetik
SPA-Effekt und heilende Wirkung – bei Fieber aber ein Tabu

Winterliches Vollbad

SPA-Effekt und heilende Wirkung – bei Fieber aber ein Tabu

Mit dem ganzen Körper eintauchen und sich etwas Gutes tun. In der kalten Jahreszeit gehört ein Vollbad zu den bevorzugten Entspannungs-Maßnahmen im heimischen Badezimmer. Damit ein wohltuendes Vollbad der Haut nicht zuviel Fett entzieht, sollte es nicht länger als 15 Minuten dauern. Ob man ein Beruhigungsbad gegen strapazierte Nerven wünscht oder ein Kurbad mit speziellen Badezusätzen, ob man ein Sportbad zum Lockern der Muskeln oder etwa ein pflegendes Bad vorzieht, die Temperatur des Wassers ist entscheidend für die Wirkung. Die Wassertemperatur liegt idealerweise zwischen 32 und 35 Grad Celsius.

Ein warmes Vollbad kann sogar eine beginnende Erkältung einfach „wegbaden“, denn durch die Wärme wird unter anderem die Schleimhaut besser durchblutet und die Virenvermehrung gedrosselt. Wenn die Erkältung bereits fortgeschritten ist, lindert ein Vollbad die typischen Erkältungsbeschwerden. Außerdem können Badezusätze wie Heublumenextrakt den Effekt unterstützen. Anschließend sollten man sich allerdings ins warme Bett legen und schlafen. Aber: ein Vollbad bei Fieber ist ein absolutes Tabu, da in dieser Situation ein heißes Bad für den Körper zu anstrengend und zu belastend ist.

Ein Vollbad ist höchstens zwei Mal pro Woche zu empfehlen, um der Haut nicht zu viel Fett zu entziehen. Es sollte nicht länger als 15 Minuten dauern und rückfettende Badezusätze wie Badeöle enthalten. Die Viertel-Stunde reicht aus, um Verspannungen zu lockern und sich von Stress zu befreien. Zu lange und zu heiße Bäder belasten den Organismus.

Wer seine Haut schützen will, bewahrt ihren wichtigsten Eigenschutzmechanismus: den Säureschutzmantel. Konkret heißt das: nicht zu häufig und nicht zu heiß, sondern lieber lauwarm duschen und baden. Ist die tägliche Dusche gewünscht, sollte sie möglichst kurz gehalten werden. Dabei rückfettende Reinigungsmittel verwenden und nicht jedes Mal komplett einseifen. Das gilt ganz besonders für trockene Haut. Fettige Haut wird zwar durch drastische Reinigungsrituale auch strapaziert, sie baut den Säureschutzmantel aber immerhin schneller wieder auf. Zu häufiges Entfetten kann die Haut allerdings zu vermehrter, unerwünschter Fettproduktion anregen. Der Feuchtigkeitsverlust der Haut kann durch tensidreiche Schaumbäder oder Badesalze verstärkt werden. Mit der Verwendung von Badeölen hingegen kann schon im Wasser für einen rückfettenden Effekt gesorgt werden. Für trockene und empfindliche Haut ist ein Cremebad die richtige Ergänzung. Es wirkt nicht nur pflegend, sondern reinigt auch schonend. Die zusätzliche Benutzung von Seife ist nicht notwendig.

Wohlige Wärme, gedämpftes Licht und angenehme Düfte: die ideale Kombination für ein Vollbad mit SPA-Erlebnis im eigenen Badezimmer. Je nach Hauttyp kommen unterschiedliche Badezusätze infrage: Bei normaler Haut sind Pflegebäder auf Öl-, Milch- oder Cremebasis empfehlenswert, um die Haut vor dem Austrocknen zu bewahren. Menschen mit fettiger Haut haben dagegen häufig ein Akneproblem. Sie verwenden am besten Badegele. Wer eine trockene Haut hat, nimmt am besten ein Produkt mit rückfettenden Bestandteilen, zum Beispiel ein Badeöl.

Nach dem Baden ist das Eincremen mit einer rückfettenden Lotion, z.B. einer Öl-in-Wasser-Emulsion, ratsam. Eincremen ist für die kalte Jahreszeit, insbesondere nach einem Vollbad, ein absolutes Muss. Der Körper nimmt danach nährstoffreiche Cremes oder wohltuende Körperöle besonders gerne auf. Dazu eignen sich Lotionen und Cremes mit hohem Fettanteil, eventuell auch mit dem Zusatz von feuchtigkeitsbindendem Harnstoff. Tipp: Das Öl immer auf die noch feuchte Haut einmassieren. Damit kann die Feuchtigkeit in der Haut besser eingeschlossen werden.

Quelle: haut.de

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