Inhaltsstoffe eines Komsetiksprodukts

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Inhaltsstoff

PEG-6

Deutsche Bezeichnung

Polyethylenglycol (durchschnittlich 6 Einheiten -CH2-CH2-O-)


Funktion(en) dieses Inhaltsstoffs in kosmetischen Mitteln

FEUCHTHALTEND

Bindet Feuchtigkeit in kosmetischen Produkten

LÖSUNGSMITTEL

Bringt andere Stoffe in Lösung


Vorkommen in Kosmetika

Gesichts-, Rasier- und Haarwässer; als Lösungsmittel und Lösungsvermittler für Farb- und Wirkstoffe sowie Parfümöle; als Feuchthaltemittel, Konsistenzgeber, Bindemittel, Weichmacher und Fixateur; als Grundlage für Cremes


Vorkommen in anderen Produkten

Medizinische Salben, Globuli, Zäpfchen; technische Kühlschmiermittel


Hintergrundinformationen zum Einsatz in Kosmetika

Polyethylenglykole (INCI: PEG-...) sind Polykondensationsprodukte des Ethylenglykols, oder Polymerisationsprodukte des Ethylenoxids. Die an den Namen angefügte Zahl gibt die mittlere Zahl der Ethylenoxid-Einheiten der Substanz an. Die Konsistenz der PEG-Derivate wird mit steigendem Polymerisationsgrad zunehmend fester. PEG mit mittlerer Molmasse bis 600 g/mol sind flüssige, bis 1000 g/mol wachsartige und ab 4000 g/mol feste, wachsartige Substanzen. Durch Mischen fester und flüssiger Komponenten erhält man Produkte von cremiger Konsistenz, die als wasserfreie und mit Wasser abwaschbaren Grundlagen eingesetzt werden. Mit steigender Molmasse nehmen die Wasserlöslichkeit und die Hygroskopizität (Feuchtigkeitsaufnahmevermögen) der Polyethylenglykole ab.

Polyethylenglykole und deren Derivate werden bevorzugt in kosmetischen Mitteln eingesetzt, da sie ein breites Spektrum von Viskositäts- und Löslichkeitseigenschaften aufweisen und sehr gut hautverträglich sind. Als wasserlösliche, nicht fettende Substanzen sind Polyethylenglykole für viele kosmetische Zwecke geeignet. Die flüssigen PEG dienen z. B. als Glycerolersatz in Gesichts-, Rasier- und Haarwässern, als Lösungsvermittler und Lösungsmittel.


Info zur sicheren Verwendung

Claudia Fruijtier-Pölloth: Safety assessment on polyethylene glycols (PEGs) and their derivatives as used in cosmetic products. In der Zeitschrift "Toxicology" (2005), Nr. 214, S. 1-38. Verlag: Elsevier Ireland Ltd.


Weitere Informationen

Zur Aufklärung eines Verdachts auf eine Kontaktallergie kann dieser Stoff routinemäßig im Epikutantest beim Hautarzt getestet werden (DKG-Epikutantestreihe "Externa-Inhaltsstoffe").

Allgemeine Informationen zur Sicherheit kosmetischer Mittel


Gehört zu folgenden Stoffgruppen

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