Selbstbräuner

Für den Körper

Die meisten Selbstbräunungsprodukte können am ganzen Körper angewendet werden. Ideal für die trockene Haut sind selbstbräunende Cremes, die zusätzlich mit hochwertigen Wirkstoffkomplexen angereichert sind. Sie enthalten beispielsweise Feuchthaltefaktoren, Öle, Vitamine und Radikalfänger. Diese Bestandteile verbinden den reinen Bräunungsvorgang mit der notwendigen Pflege der Haut. Eine Creme ist auch ideal für die Anwendung auf Gesicht, Hals und Dekolletee, weil sie sich aufgrund ihrer etwas festeren Konsistenz präziser auftragen lässt.

Flüssige Selbstbräunungs-Emulsionen sind in der Konsistenz einer Körperlotion ähnlich. Ihr Vorteil: sie sind dünnflüssiger als eine Creme und lassen sich leicht auch auf größeren Hautarealen verteilen. So gelingt das Auftragen auch hier gleichmäßig. Die Emulsionen werden als Milch, Fluid oder Lotion angeboten. Auch ihnen sind häufig feucht haltende und pflegende Inhaltsstoffe zugesetzt. Rückfettende Lipid-Komplexe zum Beispiel sollen die Haut zart und geschmeidig machen, Vitamin E und Beta-Carotin vor lichtbedingter Hautalterung schützen.

Für Anwender mit fettiger Haut sind ölfreie Selbstbräunungs-Lotionen ideal. Zur Hautpflege enthalten sie unter anderem verkapselte Aminosäuren und Wirkstoffe, die ein Austrocknen der Haut verhindern, zum Beispiel Aloe Vera, Panthenol, Hyaluronsäure sowie Pflanzenextrakte und -öle. Einige Emulsionen sollen der Haut, über die reine Pflegewirkung hinaus, einen seidig-zarten Schimmer verleihen. Unterschiedlich gehandhabt wird der Zusatz von Lichtschutzfiltern. Deshalb sollte man sich vor einem Sonnenbad unbedingt vergewissern, ob die Haut zusätzlich geschützt werden muss. Das ist in aller Regel der Fall.

Selbstbräunungs-Gels sind ebenfalls auf Verwendergruppen mit fettiger und Mischhaut zugeschnitten. Häufig ohne Parfum-Zusatz, eignen sie sich meist auch für empfindliche Haut. Die fettfreien, leichten Produkte lassen sich gleichmäßig auftragen und ziehen besonders schnell ein. Auch sie versorgen die Haut oftmals zusätzlich mit Vitaminkomplexen und feuchtigkeitsspendenden Inhaltsstoffen, zum Beispiel Algen- oder Sojaproteinen. In einigen Fällen kommen Lichtschutzfilter unterschiedlicher Höhe hinzu. Auch hier kann die zusätzliche Anwendung von Sonnenschutzmitteln erforderlich sein. Instant-Gels stellen die schnell wirkende „Express“-Variante dieser Darreichungsform dar.

An einigen Stellen des Körpers ist die Haut dicker als an anderen. Diese Bereiche können sich bei der Anwendung eines Bräunungsproduktes sichtbar dunkler verfärben. Um das zu verhindern, kann vor dem Selbstbräuner auf Ellenbogen, Knie und Fersen eine leichte Körperlotion aufgetragen werden oder die einschlägigen Stellen mit einem weichen Tuch nach dem Auftragen leicht abgerieben werden.

Ein bisschen nervig kann die Warterei sein, bis alles vollständig eingezogen ist. Da muss man/frau schon mal bis zu einer halben Stunde Zeit mitbringen. Wenn man Glück hat, kann es auch mit zehn Minuten getan sein. Doch die nötige Zeit sollte man sich in jedem Fall nehmen, damit nichts an die Kleidung kommt.

Für die Beine

Braune Beine wirken schlanker und bringen kurze Röcke und Shorts besonders zur Geltung. Die Kombination gebräunte Arme und weiße Beine sieht zudem nicht sehr sexy aus. Deshalb bietet der Markt auch Selbstbräuner speziell für die Anwendung an den Beinen an. Sie sind in der Regel ölfrei und ziehen daher schnell ein. Sind sie getönt, legen sie, wie eine Strumpfhose, sofort eine braune Färbung auf die Haut. Andere Produkte enthalten lichtreflektierende Pigmente, die der Haut einen seidenen Glanz verleihen sollen. Bei großen Flächen wie Beinen oder Rücken sind Sprays eine gute Wahl, weil sich der Nebel gleichmäßig auf der Haut verteilt.

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