
Viele Menschen wollen sich heute, aufgrund der Gefahren, nicht mehr so stark der Sonneneinstrahlung aussetzen wie früher. Auf ein wenig sommerliche Bräune mag aber dennoch nach wie vor kaum jemand verzichten. Einen möglichen Ausweg aus diesem Dilemma, versprechen Selbstbräuner.
Das sind Cremes oder Lotions, die einen zuckerähnlichen Stoff mit Namen Dihydroxyaceton, kurz DHA, enthalten. Dieser verbindet sich mit Proteinen der Haut und färbt so die oberste Hautschicht. DHA kommt auch im Körper vor und gilt als gesundheitlich unbedenklich. Es gibt jedoch Menschen, die allergisch auf Inhaltsstoffe in Selbstbräunern reagieren. Zur Sicherheit solche Produkte zunächst an einer kleinen Hautstelle testen und 24h warten.
Die künstliche Bräune hält nicht sehr lange an und muss alle 3-4 Tage erneuert werden. Durch die kontinuierliche Hauterneuerung werden täglich Hautschüppchen von der Oberfläche der Haut abgestoßen, während die Haut sich von unten her erneuert. Die künstlich erzeugte Hautbräune verschwindet so ganz von allein. Nach dem Einstellen der Anwendung dauert es etwa 10 bis 15 Tage bis die Bräune wieder vollständig von der Hautoberfläche verschwunden ist.
Sich mit Selbstbräunern auf die Urlaubssonne vorzubereiten ist nicht möglich. Diese Art der Bräune schützt nicht vor den gefährlichen ultravioletten Strahlen. Der Kontakt mit Textilien muss solange vermieden werden, bis der Selbstbräuner vollständig eingezogen ist. Menschen mit chronischen Hauterkrankungen, wie z.B. Schuppenflechte und Neurodermitis sollten Selbstbräuner gar nicht anwenden.
Redaktion haut.de