Dermatitis

Oberbegriff für alle lokalen Entzündungsreaktionen der Haut. Die Dermatitis wird gegliedert in Kontaktdermatitis, Ekzem und andere Formen der Dermatitis. Der Begriff Ekzem wird weiter unterteilt in das atopische Ekzem (Neurodermitis), das IgE-assoziiert ist (IgE = allergenspezifische Immunglobulin-E-Antikörper) und in Kombination mit Asthma bronchiale und Rhinokonjunktivitis (Heuschnupfen) auftreten kann, und in das nichtatopische Ekzem, das nicht IgE-assoziiert ist und ohne Asthma bronchiale bzw. Rhinokonjunktivitis vorkommt.

Dermis

Die Dermis, auch Lederhaut genannt, ist ca. 1 mm dick. In dem Bindegewebe, das für die Elastizität der Haut sorgt, verlaufen die Blutgefäße, die die Haut versorgen. Die Dermis trägt Nervenbahnen und Sinnesorgane für die Wahrnehmung von Temperatur-, Schmerz- und Tastreizen. Schweiß- und Talgdrüsen sowie die Haarwurzeln liegen ebenfalls in der Lederhaut. Die Dermis besteht aus der oberen Papillarschicht (Stratum Papillare) und der darunter liegenden Retikularschicht (Stratum Reticulare). Die Papillarschicht ist reich an Zellen, Blutkapillaren, elastischen Fasern und Nervenenden. Sie ragt mit ihren Papillen in die Epidermis und verbindet so die Dermis mit der Epidermis und versorgt letztere mit Nährstoffen. Die Retikularschicht besteht aus kräftigen, miteinander verwobenen Kollagenfaserbündeln und elastische Netze. Sie enthält außerdem Blutgefäße, Schweißdrüsen, Haarfollikel und größere Nerven.