Wissenswertes zu Körperpflege und Kosmetik

Archiv | Schutz vor Keimen in kosmetischen Mitteln

Viele kosmetische Produkte bestehen zu großen Teilen aus Wasser. Dieser natürliche Bestandteil birgt allerdings das Risiko einer bakteriellen Keimbildung, insbesondere wenn das Produkt nach Gebrauch nicht luftdicht verschlossen wird. Deshalb ist es wichtig, die Produkte vor Bakterienbildung zu bewahren, um gesundheitliche Gefährdungen der Verbraucher zu vermeiden. Diesen Zweck erfüllen Konservierungsstoffe in den kosmetischen Mitteln. Am häufigsten werden in Kosmetik sogenannte Parabene zur Konservierung eingesetzt.

Parabene sind Salze und Ester der para-Hydroxybenzoesäure. Sie werden seit mehr als 80 Jahren als Konservierungsmittel verwendet und schützen Kosmetika, Arzneimittel und Lebensmittel effektiv vor Keimbefall.

„Parabene sind nach der EU-Kosmetikverordnung als Konservierungsstoffe bis zu einer Anwendungskonzentration von 0,4 Prozent zugelassen. Bei Paraben-Gemischen dürfen es zusammen bis zu 0,8 Prozent sein. Laut dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) und dem Wissenschaftlichen Ausschuss für Verbrauchersicherheit der EU-Kommission (SCCS) sind Methyl- und Ethylparaben in Kosmetika in dieser Konzentration sicher“, wie die Stiftung Warentest erläutert. Methyl- und Ethylparabene haben in der empfohlenen Konzentration keine hormonelle Wirkung auf den menschlichen Körper.“

https://www.gdch.de/fileadmin/downloads/Netzwerk_und_Strukturen/Fachgruppen/Lebensmittelchemiker/Arbeitsgruppen/kosmetik/statement_arten_der_konservierung.pdf

https://www.gdch.de/fileadmin/downloads/Netzwerk_und_Strukturen/Fachgruppen/Lebensmittelchemiker/Arbeitsgruppen/kosmetik/konservierung.pdf

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