Gartenarbeit, Essenszubereitung und Schuhwerk

Wundverletzungen des Alltags

Wer längere Spaziergänge mit neuem Schuhwerk unternimmt, wer im Garten Sträucher pflegt und Blumen pflanzt, wer in der Küche mit scharfen Gegenständen hantiert, kennt das Risiko von größeren oder auch kleineren Wundverletzungen. Auch wenn die Verletzungen zunächst nur harmlos scheinen, kann daraus eine schmerzhafte und entzündliche Beeinträchtigung werden.

So können rissige Hautpartien an den Händen und Fingern recht schnell zum Eingangsportal für Keime werden. Ratsam ist deshalb die feuchtigkeitsspendende Handpflege, auch vorsorglich, um die Schutzbarriere der Haut gegen Keime zu stärken.

Sollte es zu Schnittverletzungen kommen, sind zunächst durch behutsames Tupfen zu säubern und anschließend mit Wundgel, das antibiotisch wirkt, zu versorgen. Für Schürfwunden an den Knien, ob durch sportliche Betätigung oder Gartenarbeit, gilt das ebenso. Für diese Hautpartien ist die Verwendung eines Wundpuders, das sowohl die Keimbildung unterbindet und die Wundheilung unterstützt, ratsam.

Neues Schuhwerk oder nur unzureichend eingelaufene Schuhe sind eine besondere Beeinträchtigung für das Laufvergnügen. Das Verletzungsrisiko in Form von Blasen an den Fersen oder kleinen Zehen ist nicht zu unterschätzen. Vorsorge kann durch den Kauf gut verarbeiteter Schuhe, eine behutsame Einlaufphase und durch den Einsatz von Druckpolstern und Blasenpflastern getroffen werden. Wenn es dennoch unerwünschten Folgen kommt, können spezielle Wundgele die Entzündungskeime bekämpfen und die Heilung fördern.

Quelle: haut.de

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