Auch diejenigen, die nicht gerade einen Abenteuerurlaub unternehmen, können bei der Reise mit einer neuen Form der „Piraterie“ konfrontiert werden. Produktfälschungen von Kosmetik und Parfums, die am Urlaubsort als nettes und günstiges Urlaubsmitbringsel erstanden werden, aber dann bei der Einreise nach Deutschland von zuständigen Beamten eben als Imitat erkannt werden, machen das Auschecken zum Stressfaktor. Produktfälschungen tragen aber auch ein gesundheitliches Risiko, da hier oft minderwertige oder verunreinigte Inhaltsstoffe anzutreffen sind. Aufmerksames Prüfen der Verpackung, der Aufdrucke, der typischen Markenkennzeichen entlarvt die Produktfälschung meist. Aufwendige Verpackungsfeinheiten, wie Prägungen im Papier oder klare, geschliffene Glasflacons von Düften fehlen bei den Fälschungen oft. Stattdessen sind eher wenig stabile Pappschachteln oder scharfkantige Glasbehälter anzutreffen. Auch im Preis steckt ein Warnsignal: Wenn der „bestechend“ günstig ist, sollten Verbraucher vom Kauf Abstand nehmen und somit der Beschlagnahmung der gefälschten Ware durch den Zoll entgehen.

Verbraucher nutzen „im Schnitt 8 Kosmetikprodukte am Tag“
„ein Apfel am Tag“, so behauptet es ein häufig zitierter Spruch, dient der gesunden Ernährung und rückt eventuell den Arztbesuch in die Ferne. Für...



