Duftkreationen – passend zu Jahreszeit und Anlass

Geruchssinn nicht überfordern

Duftkreationen – passend zu Jahreszeit und Anlass

Zu pandemischen Corona-Zeiten hat unser Riechorgan zunehmend den Ruch eines Einfallstors für Viren erhalten. Um die Übertragung von infektiösen Viren zu reduzieren, wird die Nase bedeckt. Trotz Maskenpflicht haben Düfte aber etwas Ansprechendes, sie transportieren eine sinnliche Note, die Ausdruck und Eindruck verleiht. Duftkreationen von fruchtig-frisch über blumig bis zu würzig-holzig, der Geruchssinn wird vielfältig angesprochen.

Im Wechsel der Jahreszeiten wechseln Duftlieberinnen gerne von leichten, frischen Sommerdüften zu schweren, warmen Parfums des Winters, die auch begleitet sein können von orientalischen Akzenten oder Kontrasten zwischen Pfeffer und Vanille. Süßliche Noten von Kirsche, Nashi und Jasmin finden auch in der kalten Jahreszeit Gelegenheit für ein Auftragen.

Trotz Mund-Nasenbedeckung müssen Düfte aber nicht aufdringlich daherkommen. Auch dezente, leichte Duftnoten erzielen ihre Wirkung, haben oft sogar den Vorteil, dass diese die persönliche Note der duftenden Person nicht übertönen, sondern eher charmant unterstützen, zum Beispiel durch die Andeutung von Mandelmilch oder Rhabarber.

Duftnoten dienen, je nach Kreation auch zur Stimmungsaufhellung. Das gelingt zum Beispiel durch Mandarinen- und Orangenblüten in Kombination mit Jasminblüte.

Auf der Suche nach neuen Düften bereitet das „Ausprobieren“ Freude, auch Experimentierfreude. Allerdings kann der Geruchssinn auch schnell überfordert werden. Beim schnellen Testen in der Parfümerie nimmt man vor allem die Kopfnote eines Parfums wahr. Um über die wichtige Herznote urteilen zu können, sollte man daher am besten zwischen Test und Kauf einige Zeit vergehen lassen. Die Herznote ist einige Stunden lang wahrzunehmen. Die Nase ermüdet beim Ausprobieren von Düften relativ schnell. Testet man unterschiedliche Düfte, schafft es die Nase, fünf bis sechs verschiedene zu beurteilen. Testet man Düfte sehr ähnlichen Typs, ermüdet der Geruchssinn schon nach zwei oder drei Proben. Auch schwere Düfte ermüden den Geruchssinn schneller. Es empfiehlt sich daher, immer mit den leichteren Düften anzufangen und nicht zu viel gleichzeitig zu testen.

Um beurteilen zu können, ob einem ein Parfum wirklich gefällt, muss man es an sich selbst ausprobieren. Ein Duft riecht an jedem Menschen etwas anders, da dessen spezifischer Eigengeruch eine Rolle spielt.

Ein Duft entfaltet sich am besten auf warmen, gut durchbluteten Hautpartien: hinter dem Ohr, auf dem Puls unterhalb des Handgelenks oder in der Ellenbeuge. Auch „Naturfasern” wie frisch gewaschene Haare oder Wollkleidung sind sehr gute Duftträger.

 

Quelle: haut.de

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