Bartpflege – männlicher Part der Gesichtspflege

Lang und flauschig oder 3 Tage gewachsen

Bartpflege – männlicher Part der Gesichtspflege

Körperpflege, nicht nur am Vatertag, gehört für den Mann zum selbstverständlichen Pflichtprogramm. Ein Duschbad inklusiv Haarwäsche ist für viele tägliche Routine. Bartträger reinigen meist mit üblichen Haarshampoos oder Dusch-Gels den Bart gleich mit. Wer zu trockener Gesichtshaut neigt und von häufigem Juckreiz unter dem Bartwuchs geplagt wird, sollte möglichst ein mildes Shampoo benutzen oder eventuell mal ein spezielles Bartshampoo probieren. Bartshampoo bzw. Bartseife erfüllen eine Reihe von Eigenschaften, die wichtig für die richtige Bartpflege sind. Sie reinigen zuverlässig den Bart. Gleichzeitig pflegen die speziellen Produkte nicht nur das Barthaar, sondern auch die darunterliegende Gesichtshaut.

Spannungsgefühl unter dem Gesichtshaar

Ob beim „Drei-Tage-Bart“ oder dem flauschigen Lang-Bart – am Bartansatz, also dort, wo die Haarwurzel aus der Haut hervortritt, kann ein juckender Reiz den Bartträger plagen, der fast unbewusst darauf reagiert und kratzt. Aus dem nachdenklichen, gemütlichen oder auch genussvollen Bartkraulen wird dann eher ein „Kratzen“, um auf das unangenehme Spannungsgefühl an der Haut zu reagieren. Dadurch entsteht durchaus ein erhöhtes Risiko der Keimübertragung.

Geschmeidiges Barthaar – Keratinisierung

Dicht unter der Haut befinden sich für jeden Haarfollikel fettproduzierende Talgdrüsen, deren Hauptaufgabe es ist, das Haar geschmeidig zu halten. Umgeben vom Haarfett aus den Talgdrüsen wächst das Haar aus der Haarwurzel heraus und wird auf der Hautoberfläche sichtbar. Zuvor jedoch wird die noch weiche und empfindliche Struktur durch Verhornung stabilisiert. Diesen Prozess nennen Fachleute auch Keratinisierung. Für seine fortwährende Produktionstätigkeit benötigt der Haarfollikel eine gute Blutversorgung; sie ist für das Haarwachstum entscheidend. Barthaare zeigen meist einen dickeren Schaft. Oft sind Barthaare borstiger und trockener als das Kopfhaar. Dadurch kann das Barthaar leicht struppig werden und leichter brechen. Sinkt der Feuchtigkeitsanteil des Haares, wird es spröde und brüchig. Das Phänomen Spliss taucht nicht nur beim längeren Kopfhaar auf, sondern auch beim längeren Barthaar.

Bartöl kann helfen. Es sorgt zunächst dafür, dass ein Bart kämm- und zähmbar wird. Die Barthaare werden geschmeidiger und weicher. Außerdem gibt Bartöl dem Barthaar einen Schutzfilm, der nicht nur Schimmer verleiht, sondern auch die Haare vor Umwelteinflüssen schützt. Bartöl hat auch einen pflegenden Effekt für die Haut unter dem Bart. Es verleiht der Haut Feuchtigkeit, beruhigt sie und lässt sie schneller regenerieren. Unangenehme Begleiterscheinungen wie Juckreiz und trockene Haut können dadurch gemindert werden. Bartpflegeöl hilft gegen die Schuppenbildung und lindert den Juckreiz in der Wachstumsphase des Bartes.

Quelle: haut.de

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