Jetzt schon urlaubsreif? Viele Menschen empfinden das im Moment so. Viele sehnen sich nach einer Auszeit, um dem Alltagstrott zu entfliehen, um wieder den Zustand mentaler Gesundheit zu erlangen, der Selbstbewusstsein schafft. Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist mentale Gesundheit die Fähigkeit, das eigene Potenzial auszuschöpfen, normale Lebensbelastungen zu bewältigen, produktiv zu arbeiten und einen Beitrag zur Gemeinschaft zu leisten.
„Deutschland hat den Dauerkrisenmodus noch nicht verlassen – und das wirkt sich spürbar auf die psychische Verfassung der Menschen aus. Politische Unsicherheit, globale Spannungen, wirtschaftliche Belastungen: All das hat Auswirkungen auf die Alltagswahrnehmung der Menschen. Das Gefühl einer allgemeinen Überreizung, eines weniger freundlichen Umgangs miteinander wächst. Und mit ihm die Bedeutung von mentaler Gesundheit“, so beschreibt es die tiefenpsychologisch-repräsentative Studie zur mentalen Gesundheit und der Bedeutung von Kosmetikprodukten im Auftrag des Industrieverbandes Körperpflege- und Waschmittel (IKW), durchgeführt im Jahr 2025.*
Die Relevanz des Themas ist groß: Laut Studie erleben rund 60 Prozent der Befragten das soziale Miteinander als gereizter und weniger freundlich als früher. 51 Prozent geben an, sich zunehmend um ihre mentale Gesundheit zu sorgen. Bei den 36- bis 45-Jährigen sind es sogar 60 Prozent. Positiv ist: Die Aufmerksamkeit für dieses Thema steigt und wird nicht länger tabuisiert. Mehr als 80 Prozent sagen, dass sie offen über ihre mentale Verfassung sprechen können.
Was Menschen in stressigen Phasen hilft, ist oft aufdringlich alltagsnah. Besonders wirksam sind laut Studie wenig aufwendige und nicht inszenierte Auszeiten. Dazu zählen Bewegung in der Natur, wie Spaziergänge oder Fahrradtouren, Momente des Rückzugs zu Hause oder gemeinsame Zeit mit Familie und Freunden. Auch Pflegeroutinen wie Duschen oder Eincremen gehören dazu, bei denen man sich ganz auf sich selbst besinnen kann. Nicht anspruchsvolle Selbstoptimierung ist hierbei gefragt, sondern einfache Routinen, die sich ohne großen Aufwand in den Alltag integrieren lassen.
Wie eng Körper und seelisches Wohlbefinden hierbei zusammenhängen, zeigt sich auch in den Folgen von Stress und Überforderung. 45 Prozent der Befragten sagen, dass sie Stress unmittelbar körperlich spüren, etwa durch Verspannungen oder Schlafprobleme. Gleichzeitig sind 92 Prozent überzeugt, dass sich das mentale Wohlbefinden positiv über den Körper beeinflussen lässt. Über 86 Prozent spüren, dass Kosmetik und Pflegerituale ihre mentale Verfassung stabilisieren können. Gerade weil viele Menschen heute unter Anspannung stehen, können solche kleinen Rituale im Alltag eine hilfreiche Funktion übernehmen. Sie können dazu beitragen, den Alltag zu strukturieren und kurze Erholungsmomente zu schaffen.
– * Quelle: Eine tiefenpsychologisch-repräsentative Studie zur mentalen Gesundheit und der Bedeutung von Kosmetikprodukten im Auftrag des Industrieverbandes Körperpflege- und Waschmittel (IKW), durchgeführt von Lönneker & Imdahl rheingold salon (2025). https://www.ikw.org/fileadmin/IKW_Dateien/Schoenheitspflege-Bilder/Services/Studien/Make_up_your_mind_Storyline_final_20250912.pdf





