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Silikon in Kosmetik

4. Mai 2016 | Deklaration von Inhaltsstoffen, Haarpflege, Hautpflege

Die Bezeichnung „Silikon“ ist ein Sammelbegriff für eine recht große Klasse von Stoffen, die in kosmetischen Produkten für unterschiedliche, sehr zielgerichtete Aufgaben eingesetzt werden. Silikone sind synthetische Stoffe, bestehend aus der Verbindung von Sauerstoff und Silizium. In kosmetischen Produkten sind sie meist an den INCI-Deklarationsendungen „-icone“ oder „-iloxane“ zu erkennen.

Silikone finden sowohl in Produkten der Haarpflege als auch der Hautpflege, oft als Ölkomponente und in wasserlöslicher Variante, Verwendung. Bei der Haarpflege werden Silikone wirkungsvoll einsetzen, um die Oberflächenstruktur von Haaren zu glätten, stumpfem Haar Glanz zu verleihen und spliss-geschädigtes Haar zu kitten.

In der Hautpflege sorgen Silikone für einen wasserabweisenden Schutzfilm, der vor Feuchtigkeitsverlust schützt. Diese Schutzfunktion von Silikon ist zum Beispiel in einigen Wundcremes, Handcremes, Feuchtigkeitscremes und manchen Sonnenschutzmitteln anzutreffen. In manchen Produkten der dekorativen Kosmetik, so in Lippenstift, Lidschatten und Foundation, sorgen Silikone für eine geschmeidige Konsistenz des Produktes und langandauernden Halt.

Aus gesundheitlichem Blickwinkel besteht für die Anwendung silikonhaltiger kosmetischer Produkte keine Beeinträchtigung – allergische Reaktionen auf Silikone sind bisher nicht zu registrieren.

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