Wissenswertes zu Körperpflege und Kosmetik

Elektrostatische Aufladung der Haare

Es knistert … und die Haare stehen zu Berge

Im Winter entlädt sie sich häufig an den Haaren. Vor allem, wenn der Pullover über den Kopf gezogen wird oder die wärmende Mütze abgenommen wird. Dann knistert es von den Ohren bis zum Scheitel und die Haare stehen dann zu Berge.

Dieses unangenehme kleine Gewitter am Kopf bedeutet, dass in jedem Haar durch die Reibung mit den oft chemischen Fasern von Kleidungsstücken eine elektrische Spannung entsteht. Die Haare laden sich dabei aber nie gegenseitig auf. Sie reagieren eher wie Magnete mit gleicher Polung – sie stoßen sich also gegenseitig ab. Das Knistern und die eventuell sogar auftretenden „kleinen Blitze“ macht deutlich, es findet ein Ausgleich des Spannungsunterschiedes statt. Sie sind unangenehm, diese Entladungen, aber gefährlich sind sie in der Regel nicht.

Feines Haar neigt besonders zum Phänomen der elektrostatischen Aufladung. Aber auch andere Haartypen sind vor der plötzlichen Entladung nicht gebannt. Die Trockenheit der Haare ist ein entscheidender Faktor für die physikalischen Geschehnisse der „elektrischen Haare“. Es gibt eine ganze Reihe von Maßnahmen und Pflegemitteln, mit denen man statisch aufgeladenes Haar wieder in den Normalzustand versetzen kann. Zur Reinigung und Pflege sind Shampoos ratsam, die viel Feuchtigkeit spenden. Besonderes Augenmerk ist aber auf die Wahl der Bürste oder des Kammes zu richten, wichtig Naturmaterialien. Denn Kunststoff sorgt eher für „fliegendes“ und „aufgeladenes“ Haar. Bei der Haartrocknung gilt nicht nur im Kampf gegen den Blitz am Kopf: ausreichender Abstand und nur geringe Hitze. Moderne Haartrockner verfügen über mehrere Heiz- und Abkühlstufen. Außerdem kann ein Diffusoraufsatz beim Haarstyling hilfreich sein.

Quelle: haut.de

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