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Samstag, den 31.07.2010
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Sonnenschutz 

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Weiterlesen: Eigenschaften Anwendung

Sonnenschutzmittel

Mit Hilfe von Sonnenschutzmitteln (Sonnenmilch, -creme, -öl etc.) kann man den in die Haut eindringenden Teil der UV-Strahlung wirksam reduzieren. Auf diese Weise kann man auch über die Eigenschutzzeit der Haut hinaus in der Sonne bleiben, ohne gleich einen Sonnenbrand zu riskieren.

Lichtschutzfaktor

Eine wichtige Rolle spielt dabei der Lichtschutzfaktor (LSF), der auf allen Produkten angegeben ist. Der Lichtschutzfaktor gibt die Wirksamkeit des Sonnenschutzproduktes an: Ein hoher LSF steht für eine hohe Schutzwirkung gegen UV-B-Strahlung, ein niedriger LSF für einen entsprechend geringeren Schutz. Der Lichtschutzfaktor erlaubt einen direkten Vergleich der Schutzleistung von Sonnenschutzmitteln: Ein Produkt mit einem LSF von beispielsweise 30 weist eine doppelt so große Schutzwirkung auf wie ein Produkt mit einem LSF von 15.

Aber: Sonnenschutzmittel sind kein Freibrief für unbegrenztes Sonnenbaden! Die Zeit, die Sie mit Sonnenschutzmitteln länger in der Sonne bleiben können, sollten Sie stets vorsichtig dosieren. Zu Beginn der Saison sollte man keinen LSF unter 15 wählen. In jedem Fall ist ein regelmäßiges Nachcremen wichtig, um die Schutzwirkung aufrecht zu erhalten, da sie durch Schwimmen, Schwitzen oder Abtrocknen der Haut verringert wird. Entscheidend ist ausserdem, dass ausreichend Sonnenschutzmittel verwendet wird und gleichmäßig alle Körperpartien eingecremt werden.

Wichtig zu wissen ist auch: Nachcremen und wiederholtes Auftragen verlängern die Schutzwirkung nicht, sie wird so lediglich aufrechterhalten. Die Schutzwirkung eines Sonnenschutzmittels gilt nur einmal für jeden Tag. Und: Ganz besonders dick auftragen erhöht weder den Lichtschutzfaktor, noch lässt sich die Schutzzeit damit verlängern. Wird hingegen zu dünn aufgetragen, kann das Produkt nicht seine vollständige Wirkung entfalten. Auch bei vollständig bedecktem Himmel kommen noch etwa zwei Drittel der UV-Strahlen eines Sonnentages am Boden an. Wasser und Schweiß verstärken die Wirkung des UV-Lichts auf die Haut. Sie weichen die Hornhaut auf und machen sie lichtdurchlässiger. Selbst unter Wasser ist man nicht vor den UV-Strahlen sicher. So kommen in 50 cm Wassertiefe noch über 60 Prozent der UV-B-Strahlen und sogar 85 Prozent der UV-A-Strahlen an. Beim Schnorcheln bietet ein T-Shirt zusätzlichen Schutz zum vorher aufgetragenen wasserfesten Sonnenschutzmittel. Meerwasser und Sand reflektieren zudem die Strahlung und erhöhen die UV-Intensität auch an Land.

Auch Schatten ist kein hundertprozentiger Sonnenschutz. Selbst hier sind zusätzliche Schutzmaßnahmen wie Bekleidung oder Sonnenschutzmittel angezeigt. Und sogar Fensterscheiben lassen noch etwas UV-Licht durch.

Stand: 30.03.2009

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Kommentare (1)

1)

ein sehr anschaulicher und informationsgefüllter text über den lichtschutzfaktor!
gut, dass genannt wird, dass die wirkung nicht verlängert wird, sondern nur aufrechterhalten wird!

Cha123 | 13 Kommentar(e) (29.06.2010 13:03)

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