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Haarentfernung 

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Weiterlesen: Ausreißen mittels Wachs

Temporäre Haarentfernung

Temporäre Epilation

Die Methoden unerwünschte Körperbehaarung zu entfernen sind vielfältig. Man unterscheidet in der Methodik zwischen zwei Grundtypen: Die mechanische Haarentfernung wird als Epilation bezeichnet. Zu diesem Typ gehören die Rasur, das Auszupfen bzw. Ausreißen sowie die elektrolytische Haarentfernung. Grundtypus Nummer zwei ist die chemische Haarentfernung, man nennt sie Depilation. Beide Begriffe lassen sich aus dem Lateinischen herleiten: e, ex = aus, de = weg und pilus = Haar. Generell gilt: Das Ziel bestimmt die Methode.

Rasur

Schnelle Hilfe bringen die Elektro- und die Nassrasur. Sie sind die bekanntesten und am weitesten verbreiteten Methoden der Haarentfernung. Ihre Vorteile: Sie sind einfach durchzuführen, rasch erledigt und schmerzlos. Das Ergebnis allerdings ist nur von kurzer Dauer, denn rasierte Haare wachsen sehr schnell wieder nach. Die stumpf abgeschnittenen Stoppeln, die beim Nachwachsen sichtbar werden, wirken zudem dicker als unrasiertes Haar. Und: Die Stoppeln können pieksen. Eine Nachrasur ist alle paar Tage erforderlich.

Für die Haarentfernung per Nassrasur benötigt man einen Rasierer und Rasierschaum. Für die Trockenrasur einen Elektrorasierer und einen Stromanschluss. Rasieren mit einem Rasierapparat ist praktisch, aber nicht ganz so gründlich wie eine Nassrasur. Nasses Haar quillt auf und lässt sich leichter schneiden. Eine Rasur kurz nach dem Duschen bietet sich an. Rasierschaum schützt die Haut und hilft kleine Verletzungen zu vermeiden. Wird entgegen der Wuchsrichtung der Haare rasiert, bringt das ein glattes Ergebnis. Kleine Schnitte und Hautreizungen sind zuweilen schwer zu vermeiden. Bei empfindlicher Haut empfiehlt es sich, mit dem Haarwuchs zu rasieren, das reizt die Haut weniger.

Epiliergerät

Längere Rasurpausen ermöglicht ein elektrisches Epiliergerät, das aussieht wie ein Rasierer, die Härchen aber samt der Wurzel durch Spiralbewegung auszupft. Im Epilierer befinden sich rotierende Scheibenpaare, drehenden Walzen oder Federn. Fährt man damit über die Haut, ziehen sie wie eine Pinzette selbst kleinste Härchen mit ihrer Wurzel heraus. Diese Prozedur ist allerdings schmerzhaft und aufgrund unterschiedlicher Schmerzempfindsamkeit damit nicht für jede/n geeignet. Erfahrene Epilierinnen beschreiben einen gewissen Gewöhnungseffekt. Zudem wachsen zunächst weniger Haare nach, da sich nur ein Teil von ihnen in der Wachstumsphase befindet. Vorteil: Das Ergebnis hält bis zu drei Wochen.

Zur Epilation sollten die Haare etwa 0,3 bis 0,5 cm lang sein, und möglichst nicht länger als 1 cm. Die Haut vorher reinigen, entfetten und gut abtrocknen. Der Einsatz eines Kältekissens vor dem Epilieren kann den Schmerz lindern.

Die Geräte sollten immer senkrecht aufgesetzt werden, damit die Pinzetten richtig greifen können. Epilierer funktionieren gut an den Beinen. Unter den Achseln und in der Bikinizone ist die Haut in der Regel zu weich und leistet den Pinzetten nicht genügend Widerstand und die Anwendung ist sehr schmerzhaft. Der Abend ist eine gute Zeit für die Epilation, danach hat die Haut Zeit sich ein wenig zu beruhigen und zu erholen. Seife, Deos oder Parfüm an den behandelten Stellen zunächst nicht anwenden.

Stand: 28.04.2009

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