Wissenswertes zu Körperpflege und Kosmetik
Shampoos für feines Haar ... schon gewusst?

Shampoos für feines Haar ... schon gewusst?

Optimal für feines Haar ist das regelmäßige Schneiden der Haarspitzen etwa alle drei bis vier Wochen. Einem Aufspalten oder Ausfransen der Haarspitzen (Spliss) kann so sicher vorgebeugt werden. Wichtig auch: Die Haare nicht mit dem Handtuch trockenrubbeln. Das Rubbeln strapaziert die Oberfläche und raut sie auf. Besser ist es, die Haare nur sanft mit einem Tuch auszudrücken und abzutrocknen. Fürs Kämmen nur Bürsten und Kämme verwenden, die die Haaroberfläche nicht aufrauen. Und: Möglichst nicht zu heiß Föhnen.

Shampoos für feines und empfindliches Haar enthalten avivierende (belebende) und Struktur verbessernde Zusätze, wie Proteine, auch als Restrukturanten bezeichnet, oder kationische Polymere, die so genannten „Conditioner“. Sie sollen auf das Haar aufziehen, die Schuppenschicht wieder glätten und die Struktur festigen. Volumen erhöhende Wirkstoffe, wie beispielsweise Yucca- oder Pfingstrosen-Extrakte, sollen dem Haar mehr Fülle und Halt geben. Schon die amerikanischen Ureinwohner verwendeten Stamm und Wurzeln saponinreicher Yucca-Pflanzen, um Seife oder Shampoo herzustellen. Die Yucca wird deshalb auch „Soaptree“ genannt. In den Rezepturen für feines und empfindliches Haar kommen außerdem mild pflegende Wirkstoffe wie Bisabolol oder Kamillen-Extrakt zum Einsatz. Da zu hohe Anteile an Pflegestoffen zu einer Überlastung der Haare führen und sie fettig aussehen lassen können, muss hier ganz besonders auf eine ausgewogene Rezeptur geachtet werden.

Quelle: haut.de

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