Nach dem Shampoonieren – Spülung, Balsam, Balm ... schon gewusst?

Nach dem Shampoonieren – Spülung, Balsam, Balm ... schon gewusst?

Nach der Haarwäsche zeigt sich das Haar oft ruppig und widerspenstig. Der Grund: Wasser und die Reibung beim Shampoonieren haben die Schuppenschicht der einzelnen Haare aufgeraut. Sie verheddern sich ineinander und können beim Durchkämmen leicht geschädigt werden. Es empfiehlt sich daher, nach jeder oder jeder zweiten Haarwäsche einen Conditioner (Spülung) anzuwenden. Er versorgt die äußere Schuppenschicht mit Proteinen und Pflegestoffen, die die Oberfläche glätten und dem Haar mehr Geschmeidigkeit verleihen. Außerdem wirken die Produkte antistatisch, das heißt, beim späteren Fönen und Frisieren laden sich die Haare nicht so leicht elektrisch auf. Hair Conditioner werden auch als Haarspülung, Haarbalsam oder Balm bezeichnet.

Da sich der Conditioner wie ein Schutzfilm um das einzelne Haar legt, gleitet der Kamm anschließend einfacher durch das nasse Haar. Nach dem Trocknen lässt sich das Haar dann leichter frisieren, es fliegt nicht Kamm oder Bürste hinterher, fühlt sich besser an und glänzt mehr. Darüber hinaus wirkt der hauchdünne Film bis zur nächsten Wäsche als unsichtbarer Schutz, der das Haar gegen äußere Einflüsse wie Föhnhitze widerstandsfähiger macht. Am deutlichsten zeigt sich der Pflegeeffekt an den Haarspitzen, die am stärksten geschädigt sind und entsprechend mehr Pflegestoffe aufnehmen. Insbesondere bei langen Haaren ist es daher sinnvoll, regelmäßig einen pflegenden Conditioner anzuwenden.

Quelle: haut.de

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