Kaltes Wasser für das Kopfhaar ... schon gewusst?

Kaltes Wasser für das Kopfhaar ... schon gewusst?

Kaltes Wasser hat etwas Erfrischendes – vor allem jetzt im Sommer, aber sorgt es nach der Haarwäsche auch für Glanz des Haares? Der Gedanke, Haare nach dem Waschen mit kaltem Wasser auszuspülen, weil damit für mehr Glanz der Haare gesorgt werden könne, hält sich als Insider-Tipp hartnäckig aufrecht. Dahinter steckt die Idee, die Kutikula, also die Schuppenschicht eines jeden Haares würde durch das kalte Wasser glatter und damit für ein Mehr an Lichtreflektion sorgen. Für diesen angeblichen Effekt lassen sich allerdings keine wissenschaftlichen Belege finden.

Die äußere Schicht des Haares, die Schuppenschicht oder auch Kutikula genannt, besteht aus flachen, übereinander geschichteten Zellebenen, vergleichbar mit der Struktur einen Tannenzapfens. Bei gesundem, nicht strapaziertem Haar liegt die Schuppenschicht flach am Haar an und zeigt somit eine glatte Oberfläche, an der Licht reflektiert wird und so für den „glänzenden Eindruck“ sorgt.

Nach der Haarwäsche zeigt sich das Haar oft ruppig und widerspenstig. Der Grund: Wasser und die Reibung beim Shampoonieren haben die Schuppenschicht der einzelnen Haare aufgeraut. Sie verheddern sich ineinander und können beim Durchkämmen leicht geschädigt werden. E

Wer für gesundes Haar und damit für glänzendes Haar sorgen möchte, kann sich zwar der „Kalt-Wasser-Spülung“ unterziehen, besser und auch angenehmer ist es jedoch, nach der Haarwäsche einen Conditioner oder eine Pflegespülung zu verwenden. Damit wird die äußere Schuppenschicht mit Proteinen und Pflegestoffen versorgt, die die Oberfläche glätten und dem Haar mehr Geschmeidigkeit verleihen. Außerdem wirken die Produkte antistatisch, das heißt, beim späteren Fönen und Frisieren laden sich die Haare nicht so leicht elektrisch auf. Hair Conditioner werden auch als Haarspülung, Haarbalsam oder Balm bezeichnet.

 

Quelle: haut.de

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