Haarentfernung – auch im Winter – Haut vor- und nachbereiten ... schon gewusst?

Haarentfernung – auch im Winter – Haut vor- und nachbereiten ... schon gewusst?

Auch im Winter können Körperhaare das ästhetische Empfinden stören. Fehlen sie oder wachsen sie an falscher Stelle, kann dies mitunter die Psyche stark belasten. Um lästige Behaarung an bestimmten Körperpartien wie zum Beispiel Armen, Beinen, Achselhöhlen und Gesicht zu entfernen, bieten sich grundsätzlich zwei Vorgehensweisen an: mechanisch oder chemisch. Die mechanischen Methoden werden als Epilation, die auf der Basis chemischer Enthaarungsmittel als Depilation bezeichnet.

Vor dem Enthaaren sollten die betreffenden Hautpartien gewaschen und entfettet werden. Die Haut sollte möglichst weich und fettfrei sein. Eine Enthaarung nach dem Baden oder Duschen ohne Öle ist empfehlenswert. Nicht zu lange Baden, damit die Haut nicht zu sehr aufweicht.

Haare auf Muttermalen und Leberflecken sollten niemals gezupft werden. Bei übermäßiger Reizung besteht die Gefahr der Zellveränderung! Diese Haare kann man abrasieren oder mit einer Schere kürzen. Auch bei Krampfadern oder offenen Wunden nicht enthaaren.

Nach der Enthaarung ist Pflege angesagt, da die Haut gereizt ist. Die frisch enthaarten Körperpartien mit einem beruhigenden und unparfümierten Pflegepräparat behandeln. Auch Eiswürfel oder kalte Kompressen mit Kräuterzusätzen tragen zur Beruhigung der Haut bei. Am besten führt man eine Enthaarung am Abend aus, um der Haut eine Erholungsphase zu gönnen.

Mit dem Deo oder anderen alkoholischen oder parfümierten Pflegeprodukten besser hinterher ein paar Stunden warten, sonst reagiert die Haut möglicherweise gereizt. In den Stunden nach der Enthaarung möglichst keine eng anliegende Kleidung tragen, die an der Haut scheuert.

Quelle: haut.de

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