Wissenswertes zu Körperpflege und Kosmetik

Make-up

Make-up verleiht der Gesichtshaut ein natürliches Aussehen, frischt blasse Haut auf und gleicht eventuelle Unregelmäßigkeiten der Haut aus. Verschiedene Präparate enthalten zusätzliche Wirkstoffe, die die Haut pflegen und schützen. Make-up ist als getönte Tagescreme, Pudercreme, loser und gepresster Gesichtspuder, Creme-Make-up und Rouge im Handel erhältlich.

Männerhaut

Bei Männern ist dünne Haut seltener anzutreffen als bei Frauen. Sie tritt meist bei blonden, hellhäutigen Typen auf. Kennzeichen sind z. B. erweiterte Äderchen auf den Wangen. Diese Haut reagiert mit Flecken auf Hitze und Kälte, auf scharfes Rasierwasser oder auf Stress-Situationen. Sie schuppt leicht und braucht besonders intensive Pflege. Ähnliches gilt für die sensible, rasurempfindliche Haut. Auch diese neigt zu Irritationen, z. B. durch eingewachsene Barthaare, ist häufig gereizt, entzündet und brennt nach der Rasur. Typische Merkmale sind Rötungen und Schwellungen.

Mascara

Dieser Begriff steht für Wimperntusche. Mascara sorgt für die perfekte Ausstrahlung und den bestechenden Look. In der dekorativen Schönheitspflege gehört Mascara zum „must have“.

Masken

Masken gelten als die idealen Helfer für die Gesichtshaut.  mal was richtig Gutes tun möchte. Schnellwirkende Masken, Schaummasken, so genannte Effektmasken und auch einige Feuchtigkeitsmasken sind die schnellen „Fitmacher“ für müde und trockene Haut. Die „Schnellen“ versorgen die obersten Hautschichten mit viel Feuchtigkeit, dadurch quillt die Hornschicht auf und die Haut sieht sofort praller und fester aus. Beruhigungsmasken mit Kräutern lassen Rötungen und Schwellungen abklingen.

Matifiant

mit diesen Produkten wird fettenden oder öligen Hautpartien der Glanz genommen.

Melanin

Farbstoff der Haut und der Haare. Dient als natürlicher UV-Filter. Die Menge, die gebildet werden kann, und das Verteilungsmuster in den Hautzellen sind genetisch festgelegt (Hauttyp). Blasse Haut mobilisiert bei der ersten UV-Bestrahlung als Soforthilfe farblose Melaninvorstufen für eine geringfügige Bräunung innerhalb weniger Stunden. Gleichzeitig wird Melanin auch neu gebildet. Die Mischung von Eumelanin (braun-schwarz) und Phäomelanin (gelblich) und die Art der Verteilung (feinkörnig oder in Form von Blättchen) bestimmen die Pigmentierung der Haut sowie die Haarfarbe. Durch übermäßige Sonnenexposition und besonders im Alter tritt häufig eine ungleichmäßige Pigmentierung auf (Altersflecken).

Melanozyten

Sie befinden sich zwischen den Basalzellen der Haut, in der unteren Schicht der Epidermis. Dieser Zelltyp bildet das Hautpigment Melanin, das für die individuelle Farbe der Haut verantwortlich ist. Der jeweilige Hautton hängt jedoch nicht von der Anzahl der Melanozyten ab, sondern davon, wie viel Melanin sie produzieren und wie dieses in den Zellen verteilt ist.

Mikroflora

Besiedelung der Haut mit Bakterien und Pilzen. Es handelt sich überwiegend um harmlose Mikroorganismen, die als negativen Effekt allerdings den Körpergeruch erzeugen. Sie tragen zum natürlichen Schutz gegen Hautinfektionen bei, indem sie Krankheitserreger verdrängen. Schweiß, Talg und abgestorbene Hautschüppchen dienen ihnen als Nahrung. Sie sind gut an den pH-Wert des hauteigenen Säureschutzmantels angepasst.

Mikroorganismen

Mikroorganismen wachsen und vermehren sich besonders gut, wenn ihnen Wasser und bestimmte andere Stoffe, wie beispielsweise Eiweiße, zur Verfügung stehen. Das Wachstum der Mikroorganismen kann zum Verderb eines Produktes führen, was sich häufig in einem unangenehmen Geruch, einer Verfärbung oder einer Veränderung der Konsistenz äußert. Außerdem können einige Mikroorganismen auch Abbauprodukte bilden, die ebenfalls gesundheitsschädlich sein können.

Siehe: Konservierungsstoffe

http://www.haut.de/experten-geben-rat-parabene-in-kosmetika/

Mikropigmente

Mikropigmente sind zum Beispiel unlösliche UV-Filter. Sie winzig kleine Teilchen (Mikropigmente) mineralischen Ursprungs (Titandioxid oder Zinkoxid). Die Mikropigmente verbleiben auf der Hautoberfläche und reflektieren und absorbieren das Sonnenlicht.

Mindesthaltbarkeit

Grundsätzlich sind die meisten Kosmetikprodukte ab dem Tag ihrer Herstellung mindestens 30 Monate lang haltbar. Wird dieser Zeitraum unterschritten – beispielsweise bei Artikeln zur Säuglingspflege oder unkonservierten Rezepturen – muss auf der Verpackung ein Mindesthaltbarkeitsdatum genannt werden. Auf Kosmetikprodukten, die länger als 30 Monate haltbar sind, wird eine Frist angegeben, wie lange das Produkt nach dem Öffnen bei sachgemäßem Gebrauch haltbar ist.Der Zeitraum wird mit einem Symbol – einem offenen Cremetiegel – gekennzeichnet, das in Kombination mit der Zeitangabe in Monaten gefolgt von einem „M“, z.B. „6 M“ im oder neben dem Symbol auf den Packungen angegeben ist.

Mitesser

Durch erhöhte Produktion von Hautfett bilden sich Ansammlungen von Talg und abgestorbenen Hornzellen, die den Ausgang der Talgdrüse verstopfen. Die stark erweiterten, gefüllten Talgdrüsen werden als Mitesser (Komedonen) bezeichnet. Mitesser sollten nicht ausgedrückt werden.

Mundhygiene

Mundhygiene steht im Zentrum der Vermeidung von Zahnerkrankungen. Dabei geht es um die gezielte Entfernung der Plaque – und zwar möglichst 24 Stunden lang. Das ist notwendig, weil die Neubesiedlung einer gereinigten Zahnoberfläche mit Bakterien bereits innerhalb weniger Stunden wieder beginnt. Zähne sollten möglichst vor oder nach dem Frühstück und auf jeden Fall vor dem Schlafengehen gereinigt werden. Vor der Nachtruhe muss die Reinigung besonders gründlich ausgeführt werden. Dabei sind auch die Zahnzwischenräume zu säubern, um den bakteriellen Belag vollständig zu entfernen.

Mundwasser/Mundspülungen

Mundwässern sind meist Produkte mit einem hohen Anteil an ätherischen Ölen, die oft zur Atemerfrischung benutzt werden. Vor der Anwendung sollten sie mit Wasser verdünnt werden. Dagegen sind Mundspüllösungen gebrauchsfertig.In modernen gebrauchsfertigen Mundspüllösungen sind meist Kombinationen von wirksamen Inhaltsstoffen verarbeitet, die die Vorsorge gegen die wichtigsten Mund- und Zahnprobleme wie Karies, Zahnfleischprobleme, Plaque oder Zahnstein bieten

Mykose

Hefepilze sind die häufigsten Verursacher von Mykosen.Gerötete Stellen zwischen den Zehen können bereits auf eine Fußpilzinfektion hindeuten. Spätere Symptome wie Nässen und Jucken sowie ein Abschälen der Haut und unangenehmer Geruch zeigen eindeutig, dass es sich um eine Mykose handelt.