Wissenswertes zu Körperpflege und Kosmetik

Lichtdermatose

Als Lichtdermatose (auch „polymorphe Lichtdermatose“ (PLD)) wird eine „lichtbedingte“ Erkrankung der Haut bezeichnet. Juckreiz und Hautausschläge sind typische Anzeichen, die oft am Hals, am Dekolleté oder an den Armen auftreten. Verursacht werden sie durch das UV-Licht der Sonne.

Lichtschutz

die UV-A- und die UV-B-Strahlung der Sonne kann irreparable Hautschäden verursachen. Viele dieser Schäden, wie etwa die vorzeitige Hautalterung, werden erst nach Jahren erkennbar. Doch vor solch unnötigen Folgen kann die Haut mit einer Reihe einfacher Lichtschutzmaßnahmen bewahren.

Lichtschwiele

Verdickung der Hornschicht unter Einwirkung von Sonne als natürlicher UV-Schutz. Bis zur Vollausbildung, die unabhängig von der Bräunung einen Lichtschutzfaktor von ca. 4 vermittelt, muss die Haut vier Wochen lang regelmäßig ohne Sonnenbrand der Sonne ausgesetzt worden sein.

Limbisches System

Das Limbische System ist eine Ansammlung komplizierter Strukturen in der Mitte des Gehirns. Neben der Verarbeitung von Gerüchen steuert das Limbische System das Gefühlsleben und es verarbeitet unbewusste Informationen sowie auch Schmerzreize. Außerdem beherbergt es das Gedächtnis für Düfte.

Linolsäure

Linolsäure ist eine zweifach ungesättigte Fettsäure mit Bedeutung für die Wasserregulierung, Gamma-Linolensäure ist wichtig für die Regulation von Stoffwechselvorgängen.

Lipide

Sammelbegriff für Fettstoffe (siehe auch Fettsäuren). Schützen die Haut vor Umwelteinflüssen und Austrocknung. Als Wirkstoffe spenden sie Feuchtigkeit und glätten die Hautstruktur.

Liposome

Liposome dienen als Transportsystem, vornehmlich in Dispersionen, zur Pflege der trockenen, feuchtigkeitsarmen Haut. Liposome sind winzige Kügelchen, deren Hülle aus wasser- und fett-freundlichen Stoffen besteht. Gefüllt sind sie meist mit Wasser und wasserlöslichen Wirkstoffen, z. B. Vitaminen. Aufgrund ihrer winzigen Größe (kleiner als 1/10.000 mm) und ihres zellähnlichen äußeren Aufbaus können sie in die Haut eindringen. Liposome sollen so Wirkstoffe in die Epidermis schleusen und sie dort fixieren.

Lippen

Grenzbereich zwischen Haut und Schleimhaut ohne Talgdrüsen und Pigmentzellen und deshalb besonders empfindlich gegen Austrocknung, Reizung und UV-Strahlung.

Lippenpflege

Die Haut der Lippen ist dünn und empfindlich. So, dünn, dass eben die Blutgefäße durchschimmern und den Lippen somit die typische Rotfärbung verleihen. Die Haut an den Lippen verfügt weder über Schweißdrüsen noch über Talgdrüsen. Dadurch ist eine Versorgung der Hautoberfläche mit Fett und Feuchtigkeit nicht gegeben. Deshalb trocknen Lippen schneller aus und können dann auch rissig werden.

Lippenstift

Zu den Inhaltsstoffen der heutigen Lippenstifte gehören Öle, Wachse und Pigmente, die für die Haltbarkeit erforderlich sind. Er hat nicht nur dekorative Wirkungen, er dient auch der Pflege der Lippen, versorgt mit Feuchtigkeit und Fetten, schützt also die empfindliche Mundpartie. Ein Lippenstift, so wie er heute im Handel angeboten wird, hat eine Kapazität für ca. 280 Einsätze, er reicht also lang.

Lissant

beschreibt die glättende Wirkung auf die Haut.