Wissenswertes zu Körperpflege und Kosmetik

Keime

Keime, wie Bakterien, Hefen oder Pilze können Krankheiten verursachen und damit die Gesundheit des Verbrauchersbeeinträchtigen. Mikroorganismen wachsen und vermehren sich besonders gut, wenn ihnen Wasser und bestimmte andere Stoffe, wie beispielsweise Eiweiße, zur Verfügung stehen. Das Wachstum der Mikroorganismen kann zum Verderb eines Produktes führen, was sich häufig in einem unangenehmen Geruch, einer Verfärbung oder einer Veränderung der Konsistenz äußert. Außerdem können einige Mikroorganismen auch Abbauprodukte bilden, die ebenfalls gesundheitsschädlich sein können.

Siehe: Konservierungsstoffe

http://www.haut.de/experten-geben-rat-parabene-in-kosmetika/

Keratinozyten

Keratinozyten sind der in der Epidermis (Oberhaut) der hauptsächlich (zu mehr als 90 Prozent) vorkommende Zelltyp; produzieren Keratin. Sie werden in der Basalzellschicht gebildet, reifen im Lauf von zwei Wochen heran, sterben dann ab und bleiben als Corneozyten weitere zwei Wochen in der Hornschicht, bevor sie an der Oberfläche abschilfern.

Keratolytisch

Hornlösend. Keratolytische Wirkstoffe wie Harnstoff, Salicylsäure, Milchsäure und Vitamin-A-Säure lösen die Bindungen zwischen den Hornzellen und wirken so hautglättend und schuppenlösend und können gegen verdickte Hornhaut und Hühneraugen eingesetzt werden. Mechanische Keratolyse durch Rubbeln mit Schleifpartikeln wird oft auch gegen Mitesser bei Akne angewendet.