Wissenswertes zu Körperpflege und Kosmetik

Falten

Bereits mit Mitte 20 beginnt der Körper, die Talg-, Elastin- und Kollagen-Produktion zu drosseln. Mit 30 zeigen sich um Mund, Augen und auf der Stirn die ersten Fältchen. Spätestens ab 40 braucht der hauteigene Reparaturmechanismus Unterstützung durch besondere Pflegestoffe. Die fortschreitende Faltenbildung rund um das Auge steht sowohl mit dem Alter aber auch mit dem Konsum von Rauchwaren im Zusammenhang.

Fettsäuren

Wichtige Komponenten der Barrierefunktion. Freie (z. B. die Linolsäure) und veresterte Fettsäuren bilden zusammen mit Cholesterol und Ceramiden die Lipidstrukturen (Kittsubstanz) zwischen den Hornzellen aus, die eine Austrocknung ebenso wie das Eindringen von zumeist wasserlöslichen Schad- und Reizstoffen verhindern.

Feuchthaltemittel

Sie haben die Aufgabe, das Eintrocknen der Pflegeprodukte zu verhindern oder zu verzögern. Gleichzeitig versorgen sie die Haut mit Feuchtigkeit. Beispiele: Glyzerin, Sorbit oder andere Polyalkohole

Filmbildner

natürliche oder synthetische Filmbildner (Polymere) sorgen beim Haarstyling in erster Linie für Festigkeit. Sie verhindern, dass Feuchtigkeit ins Haar eindringt und die Frisur in Form halten wird.

Fingernägel

Auch die Fingernägel sind in die Hautpflege mit einzubeziehen. Im Winter werden auch die Nägel in Mitleidenschaft gezogen. Vor allem die Nagelhaut trocknet schnell aus. Die Folge: Sie wird rissig und brüchig. Zum Schutz kann die Nagelhaut durch eine Nagelcreme oder ein Nagelöl gepflegt werden.

Fixateure

so genannte Fixateure sind Duftstoffe, häufig mit würzigem, warmem und holzigem Charakter. Sie sind schwerflüchtige Substanzen, die dafür sorgen sollen, dass der Duft eines Parfumöls über längere Zeit auf der Haut erhalten bleibt.

Flavonoid

Flavonoide sind Pflanzenfarbstoffe mit gesundheitsfördernden Eigenschaften, z.B. Rutin oder Hesperidin

Fluids

Als Fluidswerden dünnflüssigere Gele bzw. gelartige Flüssigkeiten bezeichnet. Häufig handelt es sich hierbei um einen O/W-Emulsionstyp (Öl-in-Wasser-Emulsion – oft auch als O/W-Emulsion). Fluids sind von leichterer Konsistenz als alle anderen Grundlagen und ziehen besonders rasch in die Haut ein.

Fluorid

Bei Zahnpflegemitteln zur Kariesprophylaxe kommen verschiedene Fluorid-Arten zum Einsatz. So kann das Fluorid-Anion an das organische Amin, das anorganische Natrium oder ein anderes Kation gebunden sein. In vielen Zahnpflegemitteln wird das als hochwirksam erkannte Natriumfluorid verwendet.

Freie Radikale

Aggressive Moleküle, die in der Haut (und in anderen Organen) gebildet werden. Verstärkt wird die Bildung unter Einwirkung von Reiz- und Schadstoffen, UV-Strahlung und bei Entzündungsreaktionen. Freie Radikale zerstören Zellen und Gewebe in der Haut und sind die Hauptverursacher der vorzeitigen Hautalterung. Als Schutz dienen so genannte Radikalfänger (Antioxidantien) wie z. B. Vitamin E.

Fruchtsäuren

bewirken, dass die Haut glatter erscheint.Fruchtsäuren werden z. B. aus Zitronen, Weintrauben oder Äpfeln gewonnen oder synthetisch hergestellt. In höheren Konzentrationen wirken Fruchtsäuren keratolytisch. Das heißt, sie lösen die Verbindungen der vermehrt angesammelten, abgestorbenen Hautzellen der Hornschicht und fördern damit deren Abstoßung.

Fußbad

Fußbäder bestehen aus den Grundstoffen Tenside, Soda oder Kochsalz. Je nach gewünschter Wirkung können weitere Zusätze enthalten sein.

Fußpflegemittel

Fußpflegemittel werden unterschieden in: medizinische Präparate, die gegen Fußprobleme helfen – hierzu gehören in erster Linie Hühneraugen- und Hornhautmittel, Spezialpflaster, Ballenringe und kosmetische Mittel wie Bäder, Lotionen, Cremes, Balsame, Puder, Deosprays und Antitranspirantien, die sich auf die Pflege der Haut und der Nägel beschränken.

Fußpilz

auch als Mykose bekannt. Gilt als hartnäckige Pilzerkrankung. Fußpilz ist zu einer wahren Volkskrankheit geworden. Zu enge, spitze oder harte Schuhe erhöhen das Risiko für Fuß- und Nagelpilz. Gerötete Stellen zwischen den Zehen können bereits auf eine Fußpilzinfektion hindeuten.