Wissenswertes zu Körperpflege und Kosmetik

Eau de Toilette

Bezeichnung für Duftwässer – Eau de Toilette ist die stärkere, duftintensivere Version, deren Duftstoffanteil von vier bis acht Prozent für eine längere Duftwahrnehmung sorgt.

Ekkriner Schweiß

besteht zu 99 Prozent aus Wasser, das, an der Hautoberfläche angekommen, verdunstet. Ein Anteil von bis zu 0,5 Prozent Natriumchlorid (Kochsalz) ruft den salzigen Schweißgeschmack hervor. Weitere Bestandteile sind Harnstoff, Harnsäure, Aminosäuren, Ammoniak, Zucker, Milchsäure und Ascorbinsäure.

Elastin

Elastisches Fasereiweiß in der Dermis, das für die Hautelastizität verantwortlich ist; kommt zu 2 bis 4 % im Bindegewebe der Haut vor. In Hautpflegeprodukten wirkt es hautglättend und verbessert die Hautfeuchtigkeit. Durch die äußerliche Anwendung von Elastin soll die körpereigene Produktion von elastischen Fasern stimuliert werden.

Elastizität

Fähigkeit der Haut, sich nach Dehnung wieder zusammenzuziehen. Wichtig dafür sind die Collagen- und Elastinfasern in der Dermis. Im Alter wird weniger Elastin und Collagen in der Haut gebildet. Die Elastizität nimmt dadurch ab; die Haut wird schlaff und faltig.

Emulgator

Von Natur aus können sich Wasser und Öl nicht mischen.Der Emulgator ermöglicht eine dauerhafte Mischung von Wasser- und Ölphase, indem er die Grenzflächenspannung zwischen beiden Phasen herabsetzt. Typische Emulgatoren sind Seifen, Polyglycerole, Eucerit, Zuckerester, Lecithin und Naturölderivate.

Emulsion

Emulsionen bestehen sowohl aus Wasser als auch wasserlöslichen Komponenten, aus Lipide (Fette) und lipidlöslichen Rohstoffen. Sie können daher den Bedarf an hauteigenen Stoffen besonders gut erfüllen. Die Wirkung der Emulsion auf die Haut hängt von der Art ihrer Zusammensetzung ab: Es gibt mehrere Emulsionstypen mit jeweils unterschiedlichen Pflegefunktionen.

Endogene Faktoren

Endogene Auslöser der Hautalterung ist die nachlassende Aktivität der Talg- und Schweißdrüsen. Dadurch fehlen der reifen Haut wichtige Substanzen für den Aufbau des Säureschutzmantels und des Hydrolipidfilms (griechisch: hydro = Wasser, lipos = Fett). Die Fähigkeit der Haut, Wasser im Gewebe zurückzuhalten, d.h. an der Verdunstung zu hindern, verringert sich, ebenso wie die Fähigkeit zur Feuchtigkeitsspeicherung. In der Folge kommt es auch in den tieferen Hautschichten zu einem Feuchtigkeitsmangel, der entscheidend zur Bildung von Falten beiträgt.

Enfleurage

Verfahren zur Gewinnung empfindlicher Blütenduftstoffe. Beim als Enfleurage bezeichneten Verfahren werden frische Blüten auf eine mit geruchsreinem Fett beschichtete Glasplatte gelegt, die von einem Holzrahmen, dem Chassis, umgeben ist.

Enzyme

Biokatalysatoren, die den Stoffwechsel und die Auf- und Abbauprozesse in der Haut gewährleisten. In der Haut sind selbst in der Hornschicht mit ihren abgestorbenen Zellen viele Enzyme aktiv, um die Barrierefunktion der Haut aufrecht zu erhalten.

Epilation

Mechanische Verfahren zur Haarentfernung werden als Epilation bezeichnet. Um lästige Behaarung an bestimmten Körperpartien wie zum Beispiel Armen, Beinen, Achselhöhlen und Gesicht zu entfernen, bieten sich grundsätzlich zwei Vorgehensweisen an: mechanisch oder chemisch. Die mechanischen Methoden werden als Epilation, die auf der Basis chemischer Enthaarungsmittel als Depilation bezeichnet.

Epithel

Epithel = Deckgewebe. Biologisch betrachtet sind Haare so genannte Anhanggebilde der Haut. Sie bestehen, wie auch die äußere Schicht der Epidermis der Haut, aus verhornten Epithelzellen.

Ernährung

Die Haut wird von den Blutgefäßen von innen mit Nährstoffen versorgt. Von außen lassen sich die Zellen der Oberhaut mit Nährstoffen wie z. B. Vitaminen sowie Feuchthaltestoffen und Lipiden versorgen.

Erythem

Rötung; Entzündungszeichen der Haut durch verstärkte Durchblutung der Hautkapillaren.

Exfoliant

diese Produkte sorgen für die Beseitigung von abgestorbenen Hornschüppchen der Haut.