Ein Bad nur für die Füße ... schon gewusst?

Ein Bad nur für die Füße ... schon gewusst?

Warme Fußbäder helfen im Winter gegen kalte Füße. Angenehm ist in der kalten Jahreszeit auch ein ansteigendes Fußbad. Dabei wird die Temperatur des Wassers im Lauf einer guten Viertelstunde durch Nachgießen von heißem Wasser langsam von etwa 20 – 34°C auf 40°C erhöht. Das fördert die Blutzirkulation und gibt am Ende ein wollig warmes Gefühl. Ein anschließendes Nickerchen macht die Entspannung perfekt. Durchblutungsfördernd wirken auch Kräuterzusätze wie Thymian, Lavendel, Arnika, Rosmarin oder Meersalzextrakte. Mit pflegenden Zusätzen tut man gleichzeitig der Haut etwas Gutes. Achtung: Bei einigen Krankheiten, wie zum Beispiel akuten Venenthrombosen, darf ein warmes oder ansteigendes Fußbad nicht angewendet werden, weil es die Venen erweitert und die Gefahr einer Embolie vergrößert. Auch Herzpatienten sollten in jedem Fall zuvor ihren Arzt befragen.

Mit Hilfe von Wechselfußbädern kann man Gefäße (Venen und Arterien) und Abwehrkräfte trainieren. Wie’s genau geht, erklärt der Arzt oder der Physiotherapeut. Hier ein paar allgemeine Tipps: Die besten Voraussetzungen für die Anwendung sind nach Kneipp: ein warmer Raum, warme Füße und ein warmer Körper. Man nimmt sich zwei Wannen und füllt in eine 38°C warmes Wasser und in die andere kaltes bzw. kühles. Zwei Minuten im warmen Wasser folgen fünf Sekunden im kalten und dann wieder zwei Minuten in der warmen Fußwanne. Den Wechsel wiederholt man drei- bis viermal und beendet ihn schließlich mit kaltem Wasser. Kneipp sieht anschließend ein Erwärmen der Füße im Bett oder durch schnelle Bewegung vor. Fußwechselbäder sind auch ein gutes Hausmittel, um Erkältungen vorzubeugen.

Quelle: haut.de

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