Bad in der Wanne – ideale Wassertemperatur ... schon gewusst?

Bad in der Wanne – ideale Wassertemperatur ... schon gewusst?

Ein Vollbad mag vielerlei Gründe haben: Weil man Staub und Schmutz des Tages los sein will, weil man etwas für die Hautpflege tun möchte oder weil man sich gern im wohltuenden Schaum genüsslich räkelt. Ob man ein Beruhigungsbad gegen strapazierte Nerven wünscht oder ein Kurbad mit speziellen Badezusätzen, ob man ein Sportbad zum Lockern der Muskeln oder etwa ein pflegendes Bad vorzieht, die Temperatur des Wassers ist entscheidend für die Wirkung.

Die ideale Wassertemperatur liegt zwischen 36 und 38 Grad. Ein heißes Bad (39 bis 43 Grad) ermüdet und trocknet die Haut aus. Wassertemperaturen von 24 bis 29 Grad erfrischen, wenn es draußen heiß ist. Der Körper kann so die aufgestaute Hitze besser über die Haut entweichen lassen. Ein solches Bad schenkt Kühle für Stunden, wogegen ein kaltes Bad nur für kurze Zeit erfrischt.

Das Wasser diente den Menschen schon in uralter Zeit nicht nur zum Trinken und Waschen, sondern es wurde auch in den Kult einbezogen. Rituelle Bäder und Waschungen sind noch heute in vielen Religionen üblich. Schon im Altertum besuchte man die Bäder nicht nur, um Heilung zu erlangen, sondern auch, um sich zu zerstreuen und zu erholen. Als vorbeugende Maßnahme gegen Krankheit kannten die Babylonier schon 2000 v. Chr. das Baden. Bei den Ägyptern war das Baden ein Privileg der Oberschicht. Sie kannten bereits die entspannende und heilende Wirkung von Zusätzen aus Blüten, Kräutern und Harzen. In Griechenland trafen sich Politiker und Philosophen, Händler und Grundbesitzer in privaten oder öffentlichen Badehäusern, um ganze Tage mit der ausgiebigen Pflege des Körpers, mit Bädern, Massagen und Ölungen zu verbringen. Die Römer errichteten überall, wo sie hinkamen großzügige, öffentliche Bäder. Sie entwickelten eine Form geselligen Badelebens, das in seiner Größenordnung und seinem Luxus alles bis dahin Dagewesene in den Schatten stellte. Auch für das einfache Volk wurden jetzt großzügige Bademöglichkeiten geschaffen.

 

Quelle: haut.de

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