Wissenswertes zu Körperpflege und Kosmetik
Sonnenbrand – tatsächlich eine Verbrennung ... schon gewusst?

Sonnenbrand – tatsächlich eine Verbrennung ... schon gewusst?

Sonnenbrand ist eine durch UV-Strahlung verursachte Entzündung der Haut. Die Entzündung zeigt sich durch Hautrötung und Schwellung der betroffenen Hautpartien. In besonders schweren Fällen kommt es zur Blasenbildung. Oft handelt es sich bei einem Sonnenbrand tatsächlich um eine Verbrennung. In den tieferen Hautschichten hinterlässt diese Verbrennung unerwünschte Spuren, die Hautzellen werden geschädigt und das körpereigene Reparatursystem der Haut funktioniert dann nicht mehr. Außerdem schädigt ein Sonnenbrand die äußere Hautbarriere. Damit wird das Eindringen von Keimen in die Haut möglich.

Hinter einem Sonnenbrand verbergen sich dauerhafte Schädigungen der Hautzellen. Die Erbsubstanz in den Zellkernen jeder Körper- und jeder Hautzelle, die DNA (Desoxyribonukleinsäure), besitzt eine hohe Empfindlichkeit gegenüber UV-Strahlen. Sie kann leicht beschädigt und funktionsunfähig gemacht werden. Diese zunächst unsichtbaren kleinen Schädigungen auf molekularer Ebene können dann – in der Regel erst viele Jahre später – im schlimmsten Fall in Form von Hautkrebs sichtbar werden.

Bei ersten Anzeichen von Sonnenbrand, Rötung, Spannen der Haut, Brennen, Juckreiz sollte die Sonne unbedingt gemieden werden. Außerdem ist es wichtig, viel zu trinken, möglichst Wasser. Dadurch wird der Regenerationsprozess der Haut unterstützt und der Flüssigkeitsverlust ausgeglichen. Zur Linderung der Strapaze ist sofortige Kühlung ratsam, zum Beispiel durch das Auflegen feuchter Tücher. Für Kühlung können auch Mittel aus Apotheke sorgen. Spezielle Hydrocortison-Präparate, als Creme und Spray verfügbar, lindern die Symptome und wirken gegen Entzündungsreaktionen. Bei einem starken Sonnenbrand mit Blasenbildung sollte auf jeden Fall ein Arzt aufgesucht werden.

Quelle: haut.de

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