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Sonnenschutz 21.08.2008 Sonnenschutz am und auf dem Wasser - Beim Wassersport und im Job Hautschäden vermeiden Mit der Sommer- und Ferienzeit hat auch der Wassersport Hochsaison. Doch während viele Strandurlauber ihre Haut inzwischen vor zu viel Sonne abschirmen, wird die Haut beim Segeln, Surfen, Wasserski, Wellenreiten oder Rudern den schädigenden UV-Strahlen zumeist über längere Zeit und nur unzureichend geschützt ausgesetzt. Doch in der Freizeit wie auch im Job ist heute Sonnenschutz Pflicht. Niemals ohne Sonnenschutz - dieses Motto gilt also auch für alle sportlichen Aktivitäten auf und im Wasser. Denn gerade hier ist die Gefahr von Hautschädigungen durch intensive Sonneneinstrahlung besonders groß. Von der spiegelnden Wasseroberfläche, ebenso wie von sehr hellen Flächen, z.B. Sand, Schnee oder hell getünchte Hausfassaden, wird die Sonnenstrahlung reflektiert und so zugleich intensiviert. Orientieren sollte man sich am australischen Trend, und der heißt: Möglichst vollständige Körper- und Kopfbedeckung, am besten UV-undurchlässig. Freie Hautpartien wie Nacken, Schultern oder Arme bei Groß und Klein dazu großzügig mit Sonnenschutzmitteln schützen, das rät Angelika Röhr, Präventionsexpertin der Unfallkasse Nordrhein-Westfalen. Diese sollen sowohl gegen UVB- als auch gegen UVA-Strahlen wirksam sein (neues europäischen Siegel: UVA in einem Kreis). Und: Nicht zu wenig auftragen, sonst hilft's nicht. Durch Wasser und Handtuch verliert der Sonnenschutz seine Wirkung und muss erneuert werden. Für Arbeitnehmer, die sich viel draußen aufhalten, wie Binnenschiffer, Segellehrer oder auch Wasserbauer gilt heute: Freier Oberkörper und kurze Hose bei der Arbeit sind "out". Arbeitgebern und Arbeitnehmern raten die Hautexperten daher: Um Hautschäden zu vermeiden, müssen Sonnenschutzmittel bereitgestellt und auch benutzt werden. Und für Freizeitsportler im und am Wasser gilt: Schützen Sie sich und vor allen Dingen ihre Kinder!
"Wer länger im Freien arbeitet, sollte wenn möglich mit Wetterschutz arbeiten, also mit einem Schatten spendenden Sonnensegel, einer Abdeckplane oder auch einem Sonnenschirm", so Dr.-Ing. Friedrich Füngerlings, Leiter des Referates Binnenschifffahrt der Berufgenossenschaft für Fahrzeughaltungen. Vorsicht auch bei Arbeiten wie etwa dem Anstreichen von Schiffen: Die glänzenden Farbflächen verstärken nicht nur die Gefahr eines Sonnenbrands auf ungeschützten Körperstellen, sondern können auch zu "Schneeblindheit" führen. Eine Sonnenbrille mit voller Schutzwirkung gegen UVA- und UVB-Strahlung sei gerade am und auf dem Wasser ein Muss, ergänzt Füngerlings, um Folgen wie Bindehaut- oder Hornhautentzündung, "Grauem Star" oder einer irreversible Schädigungen der Netzhaut (z.B. Makuladegeneration) vorzubeugen.
Redaktion haut.de 2008
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