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LasertypenAlexandritlaserStörender oder krankhafter Haarwuchs kann beispielsweise mit Hilfe des recht schonenden und mittlerweile bewährten Alexandritlasers entfernt werden. Er verfügt über eine Pulslänge von 2 - 50 ms und eine Wellenlänge von 755 nm, zur Haarentfernung wird ein langgepulster Laser eingesetzt.
Weiße und blonde Haare können mit diesem Laser ebenfalls kaum entfernt werden. Die Haut wird während der Epilation mit einem Gel gekühlt und der Laser arbeitet mit einem integrierten Kühlsystem. Die Behandlung ist abhängig von der behandelten Körperregion und der Effektivität der Kühlung mehr oder weniger schmerzhaft. RubinlaserIn manchen Fällen kommt auch der langgepulste Rubinlaser zum Einsatz. Dieser arbeitet mit rotem Licht der Wellenlänge 694 nm, die gut von Melanin absorbiert wird. Es wird der langgepulste Modus eingesetzt. Die eingestrahlte Energie erzeugt am Melanin die gewünscht Wärme. Für dunkle Hauttypen oder sonnengebräunte Haut ist der Rubinlaser weniger geeignet, da er auch auf das Bräunungspigment Melanin in der Haut einwirkt. Es könnte im schlimmsten Fall zu Pigmentverschiebungen (Flecken) oder gar Verbrennungen kommen. Die Behandlungsfläche ist relativ klein. Der Rubinlaser wurde 1960 von Theodore H. Maiman als erster Laser überhaupt entwickelt; er hat heute im Allgemeinen an Bedeutung verloren. In der Dermatologie wird er aufgrund der hohen Pulsenergie und guten Absorption der Laserwellenlänge durch Melanin auch zur Behandlung von Altersflecken und zum Entfernen von Tätowierungen eingesetzt. Vernarbungen oder Pigmentstörungen sind nicht völlig auszuschließen. Je nach Körperregion ist auch die Anwendung dieses Lasertyps mehr oder weniger schmerzhaft. Copyright © 2005-2009 haut.de; alle Rechte vorbehalten. |