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Sonnenschutz

24.07.2008

Sonnenschutzkleidung liegt im Trend - auf das UV-Label achten

Je länger man in der Sonne verweilt, desto leistungsfähiger sollte der UV-Schutz sein. Besonders gut schützen Textilien, den optimalen Schutz bietet sonnendichte Kleidung.

Ergänzt wird diese durch Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor (LSF, SPF) für unbedeckte Körperpartien wie Unterarme, Gesicht oder Nacken, sowie eine Kopfbedeckung und eine Sonnenbrille mit UV-Schutz. Der Schutz, den verschiedene Textilien vor der Sonne bieten, unterscheidet sich allerdings recht stark voneinander.

Er ist abhängig von Material, Gewebeart, Farbe, Dichte und Dicke des Stoffs. Angegeben wird der UV-Schutzfaktor als UPF (Ultraviolet Protection Factor), der in der Aussage dem Lichtschutzfaktor (LSF) bei Sonnencremes entspricht. Leichte, helle Baumwollkleidung bietet beispielsweise einen UPF von etwa 10, dichte dunklere Baumwollkleidung erreicht Werte von ca. UPF 20. Doch die Industrie hat ein wenig geforscht und spezielle Chemiefasern gefunden, die UV-Strahlen absorbieren, sowie besondere Webkonstruktionen, mit deren Hilfe man zu wesentlich höheren Schutzwerten kommen kann. Solche Materialien und Gewebe können UPF-Werte von bis zu 80 erreichen. Das ermöglicht die Herstellung spezieller UV-Schutztextilien. Gemessen werden die UPF-Werte nach aktuellen europäischen oder deutschen DIN-Standards, die dem Verbraucher Sicherheit über die Produkteigenschaft geben. Parameter, die die Eigenschaften eines Stoffes verändern können, wie Durchnässung, Dehnung, Abrieb oder Pflege werden dabei ebenfalls berücksichtigt. Eine spezielle Kennzeichnung der Hersteller weist entsprechende Produkte als UV-Schutzkleidung aus. Nach dem UV Standard 801 hergestellte Textilien sind beim UV-Schutz nochmals effektiver als kosmetische Sonnenschutzmittel. UV-Schutzfaktor (UPF) 80 bedeutet, man ist 80mal länger vor der UV-Strahlung geschützt als unbekleidet. Die Schutzfaktoren für Textilien, ermittelt nach dem UV Standard 801, definieren die maximale Verweildauer in praller Mittagssonne in Abhängigkeit vom Hauttyp. Nach dem europäischen EN-Standard geprüfte Textilien tragen die Nummer EN-13758-2, plus gelbes Sonnenlogo, und bieten einen UPF von mindestens 40 (UPF 40+). Der australisch-neuseeländische Standard (AS/NZS 4399) garantiert lediglich UPF 15 und das auch nur für das neuwertige, trockene Kleidungsstück.

In der Haut von Kindern funktionieren die Eigenschutzmechanismen der Haut noch nicht so wie bei Erwachsenen. Erst mit etwa 15 Jahren sind sie voll ausgebildet. Effektiver Sonnenschutz ist bei Kindern daher besonders wichtig. Der Markt bietet mittlerweile farbenfrohe Schutzkleidung speziell für Kinder an. Besonders wichtig ist diese am Meer und im Schwimmbad. Gerade beim Schwimmen und planschen sollte man Kinder vor der Sonne schützen, denn durch die Reflexion von Wasser, Sand und hellen Gebäuden ist die Strahlungsintensität beim Badevergnügen besonders intensiv. Übrigens: Bei Sonnenschirmen, Strandmuscheln und Co unterscheiden sich die UVP-Werte ebenfalls sehr stark. Die Spanne reicht von UPF 2 bis UPF 80. Wer auf Nummer Sicher gehen will, achtet auch dabei auf die UV-Schutz-Kennzeichnung nach dem UV-Standard 801.

Redaktion haut.de; Forschungsinstitut Hohenstein



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