
In der kalten Jahreszeit will reife Haut besonders viel Aufmerksamkeit. Aber nur die regelmäßige und konsequente Pflege mit Präparaten, die zum Hauttyp und zur Hautbefindlichkeit passen, bringt etwas. Eine Hautfunktionsanalyse beim Hautarzt hilft, die passende Pflege zu finden.
Reifere Haut ist empfindlicher und der natürliche Schutzschild der Haut, das von Talgdrüsen ausgeschiedene Fett, wird dünner. Schad- und Reizstoffe dringen leichter ein. Die Haut reagiert sensibler auf äußere Einflüsse wie Kälte, aber auch auf Sonnenlicht, sie trocknet schneller aus.
Eine individuell angepasste Pflege setzt eine genaue Kenntnis des Hautzustandes voraus. Nur durch eine umfassende Hautfunktionsanalyse ist eine maßgeschneiderte Pflegeempfehlung möglich. Mit einem so genannten Corneometer lassen sich der Feuchtigkeits- und Fettgehalt sowie die Elastizität und die Pigmentierung der Haut messen. Mit einer UV-Kamera können darüber hinaus bereits vorhandene oder drohende Schädigungen der Haut sichtbar gemacht werden. Für eine anspruchsvolle und pflegeintensive Haut kann der Hautarzt dann die entsprechend abgestimmten Pflegeempfehlungen geben.
Tipps vom Hautarzt für reife Haut in der kalten Jahreszeit:
Redaktion haut.de; Bundesverband der Deutschen Dermatologen, hautinform 09/05