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Hautpflege

Nagelbettentzündung - Mythos: Heißes Wasser gegen Keime – besser nicht

23.01.2014

Verbrühungsgefahr

Die Anwendung von heißem Wasser, um damit Entzündungskeime am Nagelbett zu bekämpfen, gilt bei einigen eher „abgebrühten“ Zeitgenossen als wirksame Methode. Es gehört schon relativ viel Überwindungskraft dazu, Finger oder Zehen kurz in fast kochendes Wasser zu tauchen. Ein kurzes Eintauchen zeigt allerdings nur wenig Effekt gegen Entzündungskeime, die sind doch recht hitzebeständig. Ein längeres Tauchbad birgt aber Verbrühungsgefahren, deren Folgen dann wiederum einer gezielten Behandlung bedürfen.

Wenn ein Nagel oder die Umgebungshaut gereizt, spröde, trocken oder eingerissen ist, können Keime sich im Nagelbett ansiedeln und dort die unangenehmen Entzündungen hervorrufen. Diese sorgen für Rötung, Anschwellen und Eiter. Wirksame Behandlung ist durch antiseptische warme Bäder und Umschläge geboten. Zum Beispiel durch Verwendung von Kernseife, Salz, Kamillentee oder auch Zwiebeln. Diese Hausmittel lindern die Entzündung. Falls die Nagelbettentzündung schon weiter fortgeschritten ist, schaffen antiseptische Cremes oder Gels aus der Apotheke Abhilfe. Zeigen diese Behandlungsmethoden nach drei Tagen keine Wirkung, ist der Gang zum Arzt unumgänglich.

Auslöser für Nagelbettentzündungen sind häufig ehrgeizige und unvorsichtige Maßnahmen der Maniküre oder Pediküre, die erste Verletzungen des Nagels oder der Nagelhaut herbeiführen. Also sorgsames Vorgehen bei der Finger- und Fußpflege ist ratsam. Durch das regelmäßige Eincremen der Hände, Finger, Füße und Nägel werden auch die Nagelhäute versorgt. So kann das Austrocknen, Verhornen und Einreißen vermieden werden.

Für die Nagelhäute ist ein Ölbad mit anschließender Massage eine Wohltat. Dazu wird angewärmtes Öl in kleine Schälchen gegossen und anschließend die Fingerkuppen und die Zehen nach und nach für Minuten darin gebadet. Im Handel stehen spezielle Produkte zur Pflege der Nagelhaut zur Verfügung, die dabei helfen, die Nagelhaut weicher zumachen, damit sie sich leichter zurückschieben lässt. Vom Schneiden der Nagelhaut sollte grundsätzlich abgesehen werden.

Autor: Klaus Afflerbach

Quelle: haut.de



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