Kommentare (4)
4) Anmerkungen zum Kommentar 1) von HKrueger
Solarien / Sonnenbänke:
Es gibt verschiedene Solarien-Typen mit unterschiedlicher Zusammensetzung der emittierten UV-Strahlung. Die natürliche Sonnenstrahlung wird dabei mehr oder weniger gut simuliert und daher können bestimmte Sonnenbänke auch einen Beitrag zur Vitamin D Bildung leisten. Dennoch bedeutet jede UV-Exposition - egal ob durch Sonne oder Sonnenbänke - eine Belastung der Haut und damit einen Beitrag zu den bekannten negativen Folgen. Das wissenschaftliche Komitee der EU (SCCP) ist der Ansicht, "dass die Nutzung von Solarien und anderen Bräunungsgeräten, gleichgültig ob mit UV-B- oder UV-A-Strahlung, das Risiko für maligne Melanome der Haut erhöht und wahrscheinlich auch Augenkarzinome auslösen kann. Menschen mit erhöhtem Risiko für Hautkrebs, also insbesondere hellhäutige Personen und solche mit vielen Muttermalen sowie Menschen, deren Immunsystem heruntergefahren ist, sollten daher keine Solarien o.ä. nutzen. Tabu sein sollten Bräunungseinrichtungen jeglicher Art für die Hauttypen I und II, für solche mit Sommersprossen, für Menschen mit zahlreichen oder atypischen Muttermalen und für alle, in deren Familie bereits einmal ein Melanom aufgetreten ist".
Zwischenzeitlich hat der Gesetzgeber wegen des erhöhten Hautkrebsrisikos die Benutzung von Solarien für Jugendliche verboten.
Vitamin D:
Vitamin D Mangel kann verschiedene Ursachen haben, aber zu geringe UV-Bestrahlung gilt nur als eine Ursache neben Ernährung, Bewegungsmangel und anderen Wechselwirkungen mit dem Calcium-Stoffwechsel (Krankheiten). Daher reichen nach Ansicht der meisten Mediziner ausgewogene Ernährung und kurze Sonnenbäder aus.
Mit dem Alter nimmt allerdings die Fähigkeit der Haut, Vitamin D zu bilden, deutlich ab. Neben einer längeren Sonnenexposition kann daher bei älteren Menschen, insbesondere in den Wintermonaten eine Bestrahlung mit
künstlicher UVB-Strahlung als begleitende Maßnahme angezeigt sein. Diese genau dosierte "medizinische Behandlung" kann aber nicht durch die auf "attraktive Hautbräune" ausgerichteten Betreiber von Sonnenbänken geleistet werden.
Verdacht, dass Sonnencremes krebsauslösend sind:
Der Verdacht das Sonnenschutzmittel als solche krebsauslösend sind erscheint mehr als unwahrscheinlich. Sonnenschutzmittel unterliegen sehr strengen Regulierungen. Insbesondere die Wirkstoffe der Sonnenschutzmittel, die UV-Filter, werden in einem speziellen Zulassungsverfahren umfassend geprüft. Dazu gehören selbstverständlch auch Prüfungen unter Einwirkung von UV-Strahlung (z.B. Photomutagenität, Phototxizität, Photosensibilisierung). Nur Stoffe, welche den Kriterien der Bewertung durch den Gesetzgeber entsprechen, werden als UV-Filter für Sonnenschutzmittel zugelassen. Andere UV-Filter, als die zugelassenen, dürfen nicht verwendet werden.
Auch wenn Sonnenschutzmittel keinen absoluten Schutz vor UV-Strahlung bieten, empfehlen Dermatologen, Verbände und Institutionen weltweit die Verwendung von Sonnenschutzmitteln als Ergänzung zur Vermeidung übermäßiger UV-Exposition (z.B. Schatten aufsuchen, Mittagsonne vermeiden) und textilem Lichtschutz (z.B. Kleidung, Kopfbedeckung).
Produkte ohne UVA-Schutz:
Der Lichtschutzfaktor eines Sonnenschutzmittels gibt lediglich die Schutzwirkung eines Produktes gegen die erythemwirksame (Sonnenbrand erzeugende) Strahlung an. Dies ist überwiegend der UVB-Anteil aber auch der langwellige UVA-Anteil des Sonnenlichtes. Hohe Lichtschutzfaktoren sind daher nur durch die Kombination von UVB und UVA-Filtern zu erreichen. Früher war der UVA-Schutz allerdings weder hinsichtlich der Prüfmethode noch der Höhe der Schutzes vereinheitlicht. So waren verschiedene Standards und Methoden im Gebrauch (z.B. Australischer Standard). Heute ist der UVA-Schutz für alle Produkte nach den Empfehlungen der EU Kommission standardiesiert. Die Einhaltung des geforderten Mindest-UVA-Schutzes wird auf den Packungen durch ein Symbol angezeigt. Es besteht aus einem Kreis, der die Buchstabenkombination 'UVA' enthält.
Weiterführende Informationen:
www.haut.de
www.tag-des-sonnenschutzes.de
www.ikw.org
www.bfr.bund.de
Sunfink10 | 1 Kommentar(e) (21.07.2010 10:45)
3)
Die Tabelle ist gut, jedoch meiner Meinung nach nicht unbedingt immer zutreffend! es gibt oftmals auch blasse typen, die blond oder dunkel sind.
Yuuki | 9 Kommentar(e) (29.06.2010 12:04)
2)
Da ist sie ja, die Tabelle!
Gut, dass ihr auch so eine auf eurer Seite habt.
Maraike | 11 Kommentar(e) (29.06.2010 12:01)
1) Einige Fehler
Mir sind in dem Bericht einige Fehler aufgefallen, bzw. habe ich zu einigen Punkten eine andere Meinung.
Es wird behauptet daß Sonnenbänke nicht in der Lage sind Vitamin D zu bilden und daß stattdessen im Winter ein 15 min. Spaziergang im Freien ausreicht um ausreichend Vitamin D zu bilden.
Fakt ist, daß moderne Sonnenbänke einen ausreichend hohen UVB Anteil besitzen ( i.d.R. 0,8% - 2 % ) um bei einer 15 minütigen Besonnung eine Ausreichende Dosis Vitamin D zu bilden ( ca. 1000 iu )
Die Sonne steht im Winter so flach, daß von Ende Nov. bis Ende März nicht ausreichend UVB in der Starhlung enthalten ist um Vitamin D zu erzeugen.
Es wird die Verwendung von Sonnencremes propagiert. Sonnencremes stehen aber im Vredacht Hautkrebs zu erzeugen. Seit der Einführung der Sonnencremes ist die Zahl der Hautkrebsfälle sprunghaft angestiegen. Mögliche Ursachen sind Phototoxische sowie Photoalergische Reaktionen. Chemie auf der Haut in Verbindung mit UV Strahlung ist unberechenbar.
Ein weiterer Zusammenhang zwischen Sonnencremes und Hautkrebs ist die Möglichkeit, daß UVA Strahlung Hautkrebs auslösen könnte.
Wenn das wirlkich so ist, dann haben Sonnencremes mit Sicherheit einen Anteil an der Explosion der Hautkrebsrate.
Denn wo vorher der Einsetzende Sonnenbrand den Menschen vor weiterer Überdosierung gewarnt hat, unterdrückt die Sonnencreme dieses Warnsignal.
Die Sonnencreme hat das Sonnenbranderzeugende UVB absorbiert, aber das langwelligere UVA ungehindert in die Haut eindringen lassen. Da UVA keine Warnsignale bei Überdosierung erzeugt, war der Weg frei für eine teilweise 20 Fach höhere Dosis, als der Menschliche Körper gewohnt war.
Mein Tip: Schutz der Haut durch geeignete Kleidung, Aufenthalt im Schatten und langsame Gewöhnung der Haut an die Sonne.
Sonnencremes nur anwenden, wenn es sich nicht vermeiden lässt.
HKrueger | 1 Kommentar(e) (26.03.2010 11:51)