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Trockene Hände im Alter

Im Verlauf des Lebens wird mit zunehmendem Alter die Haut von Natur aus trockener. Mit den Jahren nimmt die Talg- und Schweißproduktion deutlich ab und führt zu einem natürlichen Mangel an Feuchtigkeit und Hautfett. Durch die biologische Hautalterung wird die Haut im Laufe der Zeit zudem dünner und weniger belastbar. Die Elastizität nimmt infolge der Degeneration elastischer Fasern ab. Diese Verhärtung des Bindegewebes führt ebenfalls zu einer Verringerung des Wasserbindungsvermögens. Die Geschwindigkeit dieser natürlichen Hautalterung kann durch äußere Faktoren wie UV-Licht, Rauchen oder Genussgifte wie Alkohol beschleunigt und das Ausmaß verstärkt werden. Und auch hormonelle Einflüsse zum Beispiel in den Wechseljahren oder durch die Einnahme von Medikamenten können trockene Haut fördern. Bestimmte Haut- bzw. Stoffwechselerkrankungen wie Neurodermitis, Psoriasis oder Diabetes sind ebenfalls mit Hauttrockenheit verbunden. Eine schonende Reinigung und die regelmäßige Pflege mit geeigneten Cremes werden durch eine ausreichend Trinkmenge und eine gesunde Ernährung Tag für Tag unterstützt.

Reinigungs- und Pflegestoffe für trockene Hände sollten möglichst keine reizenden Substanzen oder allergieauslösende Stoffe enthalten. Bei verminderter Hautbarriere können solche Substanzen leichte in die Haut eindringen und zu Reizungen oder Allergien führen. Wesentlich ist dagegen das Zuführen von Fett und Feuchtigkeit sowie ggf. von Feuchthaltesubstanzen. Die so genannte Basisformulierung einer Creme, also die Komposition aus Fetten und Feuchtigkeitskomponenten, ist der bestimmende Faktor für die pflegende Wirkung. Bei trockenen Händen sollte diese reichhaltig, also recht fettreich sein. Weitere Inhaltsstoffe wie Kamille, Q 10, Aloe Vera, Panthenol oder Flavonoide aus Grüntee bringen u.U. einen Zusatznutzen, stehen aber bei der Kaufentscheidung nicht an der ersten Stelle.

Lassen Sie sich vor dem Kauf ausführlich über Produkteigenschaften beraten oder informieren sie sich im Internet. Wenn Verkaufsberatung und Kosmetikerin nicht mehr weiterhelfen können, spätestens dann ist der Hautarzt gefragt. Er stellt bei beanspruchter oder entzündeter Haut die Diagnose und empfiehlt die geeignete Therapie. Wer es erst gar nicht so weit kommen lassen will, kann vom Hautarzt auch eine Hautfunktionsanalyse machen lassen. Dabei werden Haut- und Phototyp bestimmt und auf dieser Basis eine geeignete Hautpflege empfohlen.

Bei Erkrankungen wie Diabetes, Psoriasis, Neurodermitis, die mit Hauttrockenheit verbunden sind, sind meist auch die Hände mitgetroffen. Hier wird vielfach Harnstoff als zusätzlicher Feuchthaltefaktor in Cremes empfohlen. Übrigens, keine Scheu vor Harnstoff aufgrund des Namens: Die Substanz in ihrer Reinform ist ein weißer, geruchloser, ungiftiger und unbedenklicher Stoff und nicht mit Harnsäure zu verwechseln.

Stand: 2014
Autor(en): Redaktion haut.de
Quellenverzeichnis

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