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Exogene Faktoren

Das exogene, also durch äußere Faktoren bedingte Altern unterscheidet sich von der endogenen Hautalterung sowohl in qualitativer als auch in quantitativer Hinsicht. Im Klartext heißt das: Die äußeren Faktoren sind wesentlich folgenreicher für die Haut. Auslöser des exogen bedingten Alterungsprozesses sind eine Reihe ganz unterschiedlicher äußerer Einflüsse. Dazu zählen einerseits bestimmte Lebensumstände, z. B. ständiger Stress, falsche Ernährung oder übermäßiger Alkohol- und Nikotinkonsum. Andererseits tragen Belastungen wie die UV-Exposition durch starke oder häufige Sonneneinstrahlung und der Einfluss von Umweltgiften zum vorzeitigen Altern der Haut bei. Und auch die Reinigungs- und Pflegegewohnheiten entscheiden mit, wie schnell die Haut "alt aussieht"; auch sie können der Hautalterung Vorschub leisten.

Die Haut ist, als äußere Schutzhülle des Körpers, im Vergleich zu den inneren Organen einer Mehrzahl an Umwelteinflüssen ausgesetzt. Die exogenen Faktoren wirken sich in besonders hohem Maße auf die Struktur der Hautschichten und damit auf das Erscheinungsbild der Haut aus. Ihr Anteil an der Hautalterung beträgt bis zu 80 Prozent. Aus diesem Grund weisen die verschiedenen Körperpartien eines Menschen meist unterschiedliche Hautzustände auf: Während die Haut am in der Regel durch Kleidung bedeckten Körper überwiegend endogen altert, machen sich vor allem im Gesicht und an den Händen zusätzlich exogene Faktoren bemerkbar. Und das ist bei eingehender Betrachtung nicht zu übersehen: Die Haut dort ist deutlich stärker gealtert.

Eine ganz spezielle Rolle spielt die lebenslange UV-Bestrahlung, die den Alterungsprozess der Haut stark beschleunigt. Sie nimmt ihr die Spannung und beeinträchtigt die Regenerationsfähigkeit. Den weitaus größten Teil (bis zu 90 Prozent) der kosmetisch unerwünschten Hautveränderungen im Alter führen Experten auf exzessive UV-Exposition über längere Zeit zurück. Molekulare Ursachen der Alterungserscheinungen sind zum einen die direkten Veränderungen der, die Chromosomen im Zellkern bildenden, Desoxyribonukleinsäure (DNS). Die DNS ist Träger der Erbinformation, auf ihr sind die Gene lokalisiert. Durch die energiereichen UV-Strahlen wird sie direkt beschädigt. Zum anderen bewirkt die UV-Strahlung die Bildung reaktiver Sauerstoffverbindungen, der freien Radikale. Diese aggressiven Sauerstoffmoleküle schädigen ihrerseits ebenfalls die DNS und auch die Zellmembran. Mit zunehmendem Alter kann der Körper oxidative Prozesse durch freie Radikale immer weniger abwehren. Seine Abwehrmechanismen werden schwächer. Werden diese zerstörerischen Vorgänge aber nicht durch hauteigene, antioxidative Mechanismen unterbunden, kommt es zum oxidativen Stress, der den Alterungsprozess der Haut immer weiter vorantreibt.

Stand: 05.09.2014
Autor(en): Redaktion haut.de
Quellenverzeichnis

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