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Endogene Faktoren
Zu den endogenen Auslösern der Hautalterung gehört die nachlassende Aktivität der Talg- und Schweißdrüsen. Dadurch fehlen der reifen Haut wichtige Substanzen für den Aufbau des Säureschutzmantels und des Hydrolipidfilms (griechisch: hydro = Wasser, lipos = Fett). Die Fähigkeit der Haut, Wasser im Gewebe zurückzuhalten, d.h. an der Verdunstung zu hindern, verringert sich, ebenso wie die Fähigkeit zur Feuchtigkeitsspeicherung. In der Folge kommt es auch in den tieferen Hautschichten zu einem Feuchtigkeitsmangel, der entscheidend zur Bildung von Falten beiträgt.
Daneben führt der gestörte Verhornungsprozess in der reifen Haut zu einer geringeren Produktion wasserbindender, hauteigener Feuchthaltefaktoren. Dazu gehören Aminosäuren, Hyaluronsäure, Pyrrolidoncarbonsäure (PCA), Glycerin und Harnstoff. Die natürlichen Feuchthaltefaktoren (Natural Moisturizing Factors = NMF) sind imstande, Wasser anzuziehen und auch in der Hornschicht festzuhalten. PCA ist eine etwas weniger bekannte Substanz: Sie ist ein natürlicher Bestandteil der Haut, zieht Wasser an und hat, wie die anderen Feuchthaltefaktoren, die Aufgabe, die Haut vor dem Austrocknen zu schützen. PCA soll die Geschmeidigkeit und Elastizität von Haut und Haaren erhöhen. Bei der reifen Haut ist zudem die Hautoberfläche und damit die Verdunstungsfläche durch feine Linien und Falten stark vergrößert. In der Folge nimmt die Widerstandskraft der Haut ab, das Gewebe trocknet aus und erschlafft. Die Haut neigt zu weiterer Faltenbildung und einem müden Aussehen.
Bei der Hautalterung spielen auch Hormone eine Rolle. Durch die verringerte Produktion von Östrogen in und nach den Wechseljahren nimmt der Kollagengehalt in der für Festigkeit und Elastizität zuständigen mittleren Hautschicht, der Dermis, ab. Außerdem werden weniger Hautfette gebildet, es kommt zum Feuchtigkeitsverlust und die Haut wird trockener. Die einzelnen Hautschichten werden mit der Zeit dünner und das stützende Bindegewebe lockert sich zunehmend.
Stand: 05.11.2007 |
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