Wissenswertes zu Körperpflege und Kosmetik
Haarstyling – Was machen Filmbildner? ... schon gewusst?

Haarstyling – Was machen Filmbildner? ... schon gewusst?

Natürliche oder synthetische Filmbildner (Polymere) geben in erster Linie Festigkeit. Sie verhindern, dass Feuchtigkeit ins Haar eindringt und die Frisur auch dann in Form halten, wenn der Wind hindurchfährt. Filmbildner sind Substanzen, die sich an die Haare anlagern. Sie sind wesentlich für das Zustandekommen eines „Films“, im Sinne eines dünnen Überzugs. Das funktioniert ganz ähnlich wie bei einer Lackierung. Nicht flüchtige, viskose (d.h. zähflüssige, harzartige) und flüchtige Bestandteile, die leicht verdunsten, wie z.B. die Lösemittel Alkohol und Wasser, sind dabei miteinander kombiniert.

Das Ziel: Frisuren sollen fixiert werden, aber dennoch flexibel und formbar bleiben. Filmbildner haben gleichzeitig die Aufgabe, das Haar vor äußeren Einflüssen zu schützen. Außerdem verhindern sie durch die antistatische Wirkung eine Aufladung der Haare und erleichtern die Kämmbarkeit. Das ist nicht zuletzt bei bereits stark beanspruchtem, trockenem oder krausem Haar von Bedeutung. Beispiele für Filmbildner in Haarsprays sind Polyvinylalkohol, PVP (Polyvinylpyrrolidon) und PVP/PVA (Polyvinylpyrrolidon/Polyvinylacetat). Mischungen aus PVP und PVA beispielsweise kommen als Filmbildner in Haarsprays, Sprühhaarfestigern oder Haargelen zum Einsatz. Schellack wird aus den harzigen Ausscheidungen der in Südostasien beheimateten Lackschildlaus gewonnen und daher als natürlicher Filmbildner bezeichnet.

Quelle: haut.de

Pin It on Pinterest

Share This