Wissenswertes zu Körperpflege und Kosmetik
Das Frühjahr erwacht – und wir sind müde

Hormonhaushalt und innere Uhr

Das Frühjahr erwacht – und wir sind müde

Nach den eher lichtarmen Wintermonaten ist nun die Sehnsucht nach Frühling, nach Erwachen der Vegetation vollends entbrannt – von den länger werdenden Tagen und den ersten warmen Sonnenstrahlen wird körperliches und seelisches Aufatmen erwartet. Pünktlich am 26.März wird die Uhrzeit um eine Stunde vorgestellt – von Winter- auf Sommerzeit. Trotz der freudigen Erwartungen schleicht sich allerdings verbunden mit den Frühjahrsgefühlen mitunter Müdigkeit, Abgeschlagenheit und Befindlichkeitsschwankungen.

Ursachen für diese mit dem Frühjahr und der Zeitumstellung einhergehenden Phänomene, die einem „Jetlag“ nach längerer Flugreise recht ähnlich sind, finden sich in Veränderungen des menschlichen Hormonhaushaltes. Dieser regelt unter anderem die Blutkreislaufaktivitäten, den Blutdruck sowie den Schlaf-Wach-Rhythmus und somit auch das körperliche und emotionale Wohlfühlen. Um dem bevorstehenden „Wetter- und Zeit-Jetlag“ aktiv zu begegnen, ist eine ausgewogene und vitaminreiche Ernährung hilfreich, denn der Vitamin- und Magnesiumspeicher wurde während der Wintermonate eventuell überstrapaziert. Deshalb sollte der Frühlingsspeiseplan viel Obst, Gemüse, Milchprodukte und magnesiumhaltige Nahrung aufweisen. Selbstverständlich gehört auch die ausreichende Flüssigkeitsaufnahme dazu – also Trinken in Form von Tee, Mineralwasser und Säften – und möglichst regelmäßig, denn für die Umstellung auf die milderen Temperaturen benötigen die Stoffwechselprozesse im Körper zirka vier Wochen. Etwa genauso viel Zeit nimmt die Haut für die erneuernde Regeneration in Anspruch.

Die für diese Jahreszeit typische Müdigkeit ist Resultat einer vegetativen Reaktion des Körpers auf die Vorgänge in der Natur. Durch die steigenden Außentemperaturen weiten sich die Blutgefäße, der Blutdruck sinkt und recht schnell stellt sich ein Gefühl der Schlappheit ein. Hier hilft es, den „inneren Tiefpunkt“ zu überwinden und aktiv zu werden. Bewegung an der frischen Luft aktiviert den gesamten Körper. Aber auch im Frühjahr kann die UV-Strahlung schon mal recht intensiv ausfallen und die über die Wintermonate geschonte Haut ist nur wenig pigmentiert, bietet also nur einen geringen Eigenschutz vor UV-Strahlung. Im Frühling muss sich die Haut erst wieder langsam an die Herausforderungen des Sonnenlichtes gewöhnen.

Nicht nur für die Haut, auch für das körperliche und seelische Wohlbefinden bieten anregende Duschbäder oder frisch duftende Körperlotionen stimulierende Unterstützung für den Start in das erwachende Frühjahr. Die für den Winter angebrachte reichhaltige Gesichtscreme, die für Schutz sorgte, kann nun durch eine leichte Feuchtigkeitscreme ersetzt werden. Der Einsatz von speziellen Gesichtsmasken, die Feuchtigkeit liefern, erfrischen den Teint. Über den Winter entstandene Hautschüppchen können mit einem sanften Peeling entfernt werden. Peelingprodukte stehen übrigens nicht nur für das Gesicht, sondern auch für die Füße zur Verfügung.

Quelle: haut.de

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