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Mittwoch, den 01.10.2014
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Schutzwall

Als äußere Begrenzung des Körpers nimmt die Haut eine Vielzahl von Funktionen wahr: Zu den Hauptaufgaben gehören der Schutz des Organismus und die Regulierung der Körpertemperatur. Hinzu kommen die Sinneswahrnehmungen.

Kaum überwindbarer Schutzwall

Die Haut schützt den Körper gegen die unterschiedlichsten Einwirkungen von außen, z.B. vor mechanischen Einflüssen wie Druck, Stoß, Zug, Reibung oder Verletzungen. Kleinere mechanische Beanspruchungen der Haut fängt die Stabilität der Hornschicht ohne Schaden ab. Tiefer abgeschürfte Hautstellen werden durch Absonderung von Wundsekret und durch Blutbestandteile vor schädlichen Einflüssen abgeschirmt. Durch die Erhöhung der Zellkernteilung in der Basalschicht wird die Haut wieder regeneriert.

Die Abwehr von physikalischen Einflüssen, wie Licht, Wind, Kälte und Hitze, dient der Regulierung der Körpertemperatur, die normalerweise 36,5 °C beträgt - unabhängig davon, ob die äußere Temperatur hoch oder niedrig ist. Zum Schutz vor Auskühlung ebenso wie vor stoffwechselbedingter Überhitzung verändert der Körper die Hautdurchblutung. Wird es zu warm, wird der Hautoberfläche zusätzlich durch die Verdunstungskälte beim Schwitzen Wärme entzogen. Bei Kälte richten sich die Haare auf (Gänsehaut) und durch das Unterhautfettgewebe wird der Körper thermisch isoliert.

Die Strahlenreflexion an der Hautoberfläche und die Absorption der Strahlen im Hautinneren schützen den Organismus vor der besonders schädlichen UV-B-Strahlung (315-280 nm). Gegen die längerwellige UV-A-Strahlung (380-315 nm) kann sich die Haut selbst nicht schützen.

Der natürliche Eigenschutz vor UV-B-Strahlung durch die Haut basiert im Wesentlichen auf zwei Mechanismen: Zum einen wird vermehrt dunkles, wasserunlösliches, hochmolekulares Hautpigment Melanin gebildet, das vorwiegend mittelwellige UV-Strahlen absorbiert. Zum anderen erhöhen die kürzerwelligen UV-Strahlen die Zellteilungsaktivitäten und führen zu einer Verdickung der Hornschicht. Diese sogenannte Lichtschwiele absorbiert und streut Strahlen und sorgt dafür, dass sie nicht gebündelt in die Haut eindringen können. Es dauert allerdings einige Wochen, bis dieser körpereigene UV-Schutz seine maximale Leistung ausgebildet hat. Einen eher geringen Beitrag zum Eigenschutz liefert die im Schweiß enthaltene Urocaninsäure über Absorption im kurzwelligen UV. Nach einiger Zeit mit geringer Strahlungseinwirkung bilden sich sowohl die Lichtschwiele als auch die erworbene Bräune wieder zurück.

Auch vor chemischen Einflüssen, z.B. aggressiven Substanzen aus der Umwelt, Säuren und Laugen, schützt die Haut den Körper, ebenso wie vor dem Eindringen von Keimen und körperfremden Substanzen. Mit Unterstützung des Immunsystems werden eingedrungene Mikroorganismen, Bakterien und Viren abgewehrt.

Stand: 30.03.2014
Autor(en): Redaktion haut.de
Quellenverzeichnis

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